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Am „Römergrund“ wird gebaut

Im neuen Rankweiler Industriegebiet wird gearbeitet: Richter Fertigungstechnik wird sich am Römergrund ansiedeln.
Im neuen Rankweiler Industriegebiet wird gearbeitet: Richter Fertigungstechnik wird sich am Römergrund ansiedeln. ©Emir T. Uysal
60 Prozent der Grundstücke am neuen Industriegebiet bereits verkauft.
Baustelle Römergrund Rankweil

Rankweil. (VN-doh) Das neue Rankweiler Industriegebiet „Römergrund“ wird weiter verbaut. Kürzlich konnte das derzeit in Sulz angesiedelte Unternehmen Richter Fertigungstechnik mit den Bauarbeiten beginnen. Richter ist damit das zweite Unternehmen neben Entner Dach, das sich im Industriegebiet an der Autobahn ansiedelt. Wie Bürgermeister Martin Summer auf Anfrage mitteilte, konnten bereits weitere Grundstücke verkauft werden. So sei etwa der Betrieb b2 electronic GmbH mit den Planungen für einen Neubau beschäftigt. Man gehe davon aus, dass noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werde.

Auf einem 10.000 Quadratmeter großen Grundstück wird sich das Unternehmen Hörburger GmbH ansiedeln, das derzeit in Altach beheimatet ist. Die Firma, die sich auf Großprojekte in Sachen Sanitär- und Heizungstechnik sowie Luft- und Klimatechnik spezialisiert hat, wird am Römergrund einen gemeinsamen Standort für Produktion, Wartung und Planung errichten. Ebenfalls fixiert werden konnte laut Summer die Ansiedlung von Stark Spannsysteme GmbH aus Götzis.

Naturnahe Begrünung

Damit ist die Ansiedlung der ersten fünf Betriebe fix. Rund 60 Prozent des Industriegebiets seien vergeben. Und es gebe weitere Gespräche. Neben Firmen sollen sich am Römergrund aber auch Pflanzen und Tiere niederlassen. So sind im Römergrund zehn Prozent der Flächen für die Natur reserviert, und das in einem Betriebsgebiet. Auf einer Fläche von 8400 Quadratmetern wurden heimische Wildpflanzen gesät – in diesem Umfang europaweit bislang einzigartig. An der Autobahnabfahrt Rankweil blühen unter anderem Mohn, Salbei und Glockenblumen. Als Abgrenzung zum Wohngebiet wurde am anderen Ende ein Damm mit Wildpflanzen angelegt. Dort finden sich verschiedene Weidenarten, Berberitzen, Faulbaum und Weißdorn. Mit der Planung der naturnahen Begrünung wurde Reinhard Witt aus dem bayrischen Ottenhofen beauftragt.

Bei den fünf Firmen sei die „Naturnahe Begrünung“ im Industriegebiet auf gute Resonanz gestoßen, betonte Summer im Gespräch mit den VN. Das Interesse am Rankweiler Konzept stößt auch international auf positives Feedback. Summer stellte das Betriebsgebiet Römergrund kürzlich in Stuttgart vor. Großkonzerne wie Daimler seien sehr daran interessiert und prüfen, wie bestehende Gebiete naturnäher verändert werden können, so Summer.

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