Am 3. Mai wird „mitanand“ gefeiert

Tanzhaus Hohenems beim Fest der Inklusion
Tanzhaus Hohenems beim Fest der Inklusion ©Birgit Loacker
Die Selbstvertreter der Lebenshilfe Vorarlberg laden zum 3. „Fest der Inklusion“.
Am 3.Mai wird Tennis-Event-Center in Hohenems gefeiert

Hohenems. Am internationalen „Tag der Inklusion“, wird auch heuer wieder gemeinsam Im Tennis-Event-Center in Hohenems gefeiert. „Wir freuen uns auf viele Gäste – mit und ohne Behinderungen“, so Selbstvertreter Klaus Brunner. Gemeinsam mit Philipp Wüstner wird er durch den Abend führen.

Selbstvertreter setzen Anliegen um

In den letzten Jahrzehnten hat sich die Rolle der Menschen mit Behinderungen stark verändert, sie formulieren ihre Anliegen. Seit zehn Jahren übernehmen diese Aufgabe in der Lebenshilfe Vorarlberg gewählte Selbstvertreter. Diese werden von allen in der Lebenshilfe begleiteten Menschen mit Behinderungen direkt gewählt. Seit März 2018 haben Klaus Brunner, Robert Wilhelm, Siegfried Glössl und Hartwig Lorenz dieses Amt inne. Der erstgewählte Selbstvertreter, aktuell Klaus Brunner, ist unter anderem Mitglied im Vorstand der Lebenshilfe Vorarlberg und bringt dort die Anliegen aktiv ein.

Die Selbstvertretung setzt sich auch für Barrierefreiheit ein – sei es im Bereich leichte Sprache, Barrieren in den Köpfen oder aber im Hinblick auf bauliche Hindernisse. Gemeinsam mit Selbstvertretern aus Deutschland und der Schweiz wurde eine Bodensee-Deklaration mit Forderungen verfasst und an die jeweiligen Politiker der Länder überreicht. Im Vorarlberger Monitoring-Ausschuss setzt sich Siegfried Glössl wiederum für die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ein.

Viele Programm-Highlights

Eröffnet wird das Fest vom Tanzhaus Hohenems, welches im Juli bei der Weltgymnaestrada dabei sein wird. Die Tänzerinnen und Tänzer zeigen, wie Inklusion mittels gemeinsamen Tanzes gelebt wird. Danach werden im Interview etwa Landtagsvizepräsidentin Martina Rüscher oder Selbstvertreter Siegfried Glössl zum Thema „Gehalt statt Taschengeld“ sprechen – als zentrale Forderung zum „Tag der Inklusion“.

Für den richtigen Sound sorgen die Inklusionsband „Blind Foundation“ aus Deutschland und erstmals die deutsche Band „Notausgang“. Die Blasmusik-Rock’n’Roller werden mit zwölf Mann gewaltig für Stimmung sorgen.

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