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Alváris-Gruppe investiert 1,7 Millionen Euro in ihre Standorte

Peter Thurnher und Geschäftsführer Manfred Filzmaier, seit 2007 Eigentümer der Alváris Gruppe.
Peter Thurnher und Geschäftsführer Manfred Filzmaier, seit 2007 Eigentümer der Alváris Gruppe. ©Alváris
Die Firmengruppe Alváris mit Stammsitz im Rankweiler Kunert-Areal investiert im Geschäftsjahr 2017 rund 1,7 Millionen Euro in ihre Standorte. Das erklärte der geschäftsführende Gesellschafter Manfred Filzmaier im Gespräch mit der Wirtschaftspresseagentur.com.

Konkret soll der im eigenen Besitz stehende Standort der Produktions- und Vertriebsgesellschaft in Suhl (D) um 1,3 Millionen Euro erweitert werden. Gleichzeitig werde der Maschinenpark am Standort Ostrava in Tschechien um 150.000 Euro modernisiert. Zudem werde Alváris am angemieteten Stammsitz um etwa 250.000 Euro einen eigenen Raum für die Testläufe von neuen Entwicklungen in Betrieb nehmen. Dazu sei es aus Platzgründen auch notwendig, die angemieteten Flächen von etwa 4.500 Quadratmeter per Jänner 2018 um 1.000 Quadratmeter aufzustocken.

Handel mit Aluminiumprofilen

Alváris ist auf den Handel mit Aluminiumprofilen und auf das mit diesen Produkten zusammenhängende Projektgeschäft spezialisiert. Während noch vor Jahren der Löwenanteil des Umsatzes auf den Handel entfiel, würde das Projektgeschäft mit einer deutlich höheren Wertschöpfung derzeit bereits rund 60 Prozent des Geschäftsvolumens ausmachen, sagte Filzmaier.

“Unser Fokus liegt ganz klar auf dem weiteren Aufbau des Projektgeschäftes, weil man hier im Gegensatz zum reinen Profil-Handel als Geschäftspartner nicht so schnell ersetzbar ist und es nicht immer nur um den niedrigsten Preis geht.” Der Kunde wolle funktionierende Lösungen im Rahmen von langfristigen Geschäftsbeziehungen.

Großauftrag von Schweizer Automobilzulieferer

Das Produktportfolio von Alváris umfasst neben dem Aluminiumprofilhandel auch Systembaukästen samt Zubehör, Indoor-Schutzzäune für Maschinen, Arbeitsplätze, Hub- und Rolltore, Fördertechnik-Anlagen und seit wenigen Jahren auch Automatisierungslösungen. Gerade in diesem jüngsten Geschäftsbereich habe Alváris zuletzt einen großen Auftrag von einem Schweizer Automobilzulieferer erhalten, für den drei Maschinen für die Bestückung von Bauteilen mit Akustik-Wärme-Elementen gebaut wurden.

Mittlerweile habe man hier auch Folgeaufträge in Aussicht gestellt bekommen, so Filzmaier. Im Gegensatz zu den anderen Geschäftsbereichen benötige man für die Automatisierungslösungen jetzt Steuerungstechniker, deren Zahl Schritt für Schritt erhöht werden soll. Allerdings arbeite man hier auch mit auf diesen Bereich spezialisierten Partnerfirmen zusammen.

Umsatzplus von 7,6 Prozent

Im Geschäftsjahr 2016 erzielte die Alváris-Gruppe einen Umsatz von 14,2 Millionen Euro, ein Plus von 7,6 Prozent. Mehrere große Aufträge, unter anderem im angesprochenen Automatisierungsbereich, seien für diese Entwicklung verantwortlich, wobei es Zuwächse in allen Stammmärkten Österreich, Deutschland, Tschechien und Schweiz gegeben habe. Mit der Ertragssituation zeigte sich Filzmaier zufrieden. Die im Gespräch vorgelegten EBIT-Zahlen unterstreichen die positive Ertragssituation.

Neue Vertriebsniederlassung in Oberösterreich

Zum Jahreswechsel beschäftigte Alváris in der Gruppe 102 Mitarbeiter, davon 40 in Rankweil. Neben den Produktions- und Vertriebsstandorten in Rankweil, Suhl und Ostrava gibt es eine Vertriebsniederlassung in Oberriet in der Schweiz und seit Jänner 2017 eine Vertriebsniederlassung in Oberösterreich.

Damit sollen insbesondere die wachstumsstarken Bundesländer Ober- und Niederösterreich bearbeitet werden, so Filzmaier. Auf dem Zukunftsmarkt Polen sei Alváris gegenwärtig seit rund einem Jahr tätig. “Diesen Markt betreuen wir derzeit von Tschechien aus. Bis 2018 könnte dort eine eigene Vertriebsniederlassung eröffnet werden.”

(wpa)

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