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Altprinzen klagen: Wir sind keine Lustobjekte

Morgen erscheint der gefürchtete Schnorrapfohl.
Morgen erscheint der gefürchtete Schnorrapfohl. ©Schnorrapfohl
Bregenz. (hapf) Morgen wird er als Beilage eines Wochenzeitungsblättles mehr oder weniger in allen Briefkästen erschienen: Der brandaktuelle Schnorrapfohl. Das gefürchtete Aufdeckungs- und Mitteilungsblatt der Ore-Ore-Hauptstadt.  

Ganz dem investigativen Journalismus verschrieben, deckt der Schnorrapfohl übelste Machenschaften auf und zerrt Sachen ans Licht der Halböffentlichkeit, die eigentlich niemand wissen will. Breiten Raum nimmt in der aktuellen Ausgabe die zur Titelgeschichte erkorene Story um sexuelle Belästigung ein. Die Bregenzer Altprinzen haben sich in Bausch und Bogen der #Me Too Kampän angeschlossen.

Betatscht und begrapscht

Wie einer, der namentlich nicht vor den Vorhang möchte, bregenz.vol.at steckte, fühlen sich die Altprinzen schon seit Jahren als Sex- und Lustobjekte missbraucht. Vor allem beim Altprinzenausflug, der früher immer in die Allgäuer Enzianhütte führte, sei es mitunter zugegangen wie im Himmel vorduss. Immer öfter würden sie von Närrinnen und jüngst auch Skihasen – auch ganz fremden – betatscht, begrapscht und müssten unzüchtige Anspielungen über sich ergehen lassen. In jüngster Zeit kämen diese auch vermehrt von Narren die Männer sein sollen und von TransgenderInnen. Wie besagter, nicht genannt werden wollender Altprinz aus dem Nähkästchen plauderte, habe sich sogar 1980 ein reiner Männerstammtisch als Mädchengarde verkleidet, nur um den Altprinzen nahe zu sein und ihnen auf die Pelle rücken zu können. „Die haben sich benommen, wie die Elefanten in freier Wildbahn nach Genuss von Marula-Früchten“, so der sich in seinem Altprinzentschopen versteckende Ore-Ore-Mann.

Hoppalas und Auslandsberichte

Neben diesem Einblick in das gestörte Sexualverhalten erfahren die, die sich zum Durchblättern durchringen, warum Bregenz nicht mehr Kulturhauptstadt sein will und nun den Titel einer Rad- und Kinderwagenstadt anstrebt. Es ist viel über die Altprinzen, Exprinzesinnen und deren ganzes Umfeld zu erfahren. Die Blattmacher verkünden, dass Salzmichls Hochzeitsfeier eine Schlafpille war. Ein Auslandskorrespondent berichtet über einen kopflosen Fotomacher in Hostede und es werden einige Hoppalas aus diversen Print- und Onlinemeiden aufgedeckt.

Stadtpolitik ausgespart

Wie ein Redaktions-Insider verlauten ließ, sei die Stadtpolitik bis auf ganz wenige Harmlosigkeiten ausgespart worden. „Wir wollten niemand zu sehr auf den Schlips treten und vor allem unser gutes Verhältnis zur politischen Obrigkeit nicht unnötig aufs Spiel setzen“, flüsterte der Insider bregenz.vol.at hinter Narrenmaske und vorgehaltener Hand zu.

 

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