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Altholz als Wärmespender

Die Gesellschafter setzen voll auf Wärme durch die Verbrennung von Altholz
Die Gesellschafter setzen voll auf Wärme durch die Verbrennung von Altholz ©Kurt Engstler
Hard, Nahwärme

“Wenn alles nach Plan läuft, kann am Ende des Jahres das Harder Rathaus bereits mit “Biowärme” geheizt werden”, erklärte Christian Häusle bei der Gründung der Betriebsgesellschaft “Nahwärme Hard GmbH.” An dieser Gesellschaft sind mit der Marktgemeinde Hard, der Biostrom Erzeugungs GmbH (Abfallfirma Häusle), der Raiffeisenbank am Bodensee und Martin Fink (Finks Säge) vier Gesellschafter vertreten. Martin Fink wurde bei der Gründungsversammlung zum ersten Geschäftsführer gewählt.
Durch das bereits vorhandene Heizwerk der Firma Biostrom, wird keine Neuinvestition notwendig. Biostrom erzeugt Wärmeenergie ausschließlich aus Altholz. Es werden keine anderen heimischen Biomassen Ressourcen, in Form von Sägerestholz und Waldhackgut, benötigt. “In Summe können rund 1.600.000 kg CO2 jährlich eingespart werden”, gibt Aufsichtsratsmitglied Peter Bildstein zu Bedenken. In der ersten Ausbaustufe ist geplant 30 gemeindeeigene Einrichtungen und Gewerbe- und Industriebetriebe an das Netz an zu schließen. Die Abwärme wird in einer Trasse entlang des Lustenauer Kanals, Rheinbrücke, Mockenstraße bis zur Alpla und entlang der Seestraße zum Rathaus geführt.

Kurt Engstler

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