Alter schützt vor dem Blues nicht

Peter Ratzenbeck, Bluespumpm mit Hausherr Armin Wille
Peter Ratzenbeck, Bluespumpm mit Hausherr Armin Wille ©Christof Egle
„Bluespumpm“ und Peter Ratzenbeck heizten im Alten Kino dem Publikum ein.
Bluespumpm/Peter Ratzenbeck im Alten Kino

Rankweil. Handgespielte, live gesungene, oft selbst geschriebene Musik und dazu entsprechen die Protagonisten auf der Bühne so gar nicht den Klischees der meisten Casting Shows. Nach vielen Jahren war die Weinviertler Kultband mit Mastermind „Zappa“ Johann Cermak an der Spitze wieder zu Gast im Alten Kino. Die früher in einer bäuerlichen Kommune zusammenlebende Kombo hatte sich Verstärkung mitgebracht. „Mr.Fingerpicking“ Peter Ratzenbeck lieferte zusammen mit den anderen Musikern, die vom Publikum erwartete Show. Authentisch, bodenständig und rustikal. Die von Whiskey und Zigaretten verfeinerte markante Stimme von Sänger Cermak, rockig-bluesige Gitarrenklänge von Ratzenbeck und Leadgitarrist Fritz Glatzl, dazu gefühlvolle Bassklänge von Wolfang Frosch und am Schlagzeug wirbelt dessen Sohn Peter – die Bluespumpm zeigte, dass sie auch nach fast 44 Jahren auf der Bühne nichts von ihrem Können verlernt haben. Im Gegenteil, man hört auch noch heute, woher die Ursprünge der Band herkommen, immer sich selbst treu und nie dem Mainstream zugewandt. Ebenfalls obligatorisch bei der Bluespumpm: Während andere Künstler gegen 22 Uhr ihre Sachen schon wieder zusammenpacken, gönnt sich die 1975 in Wien gegründete Band ein kurze Pause, standesgemäß mit Bier und Zigarette. Inklusive Zugaben endete der rockig – erdige – ehrliche Musikabend erst kurz vor Mitternacht. Wer glaubt, dass die Band danach nach Hause geht, der kennt die Bluespumpm definitiv nicht. Am besten beschrieben in einem Song der Band: „Die Nacht war a Wahnsinn“. CEG

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