Altachs Hirschen erneuert sein Geweih

Die beiden neuen Betreiber Josef Kaufmann und Schwester Angelika Breuss
Die beiden neuen Betreiber Josef Kaufmann und Schwester Angelika Breuss ©Christof Egle
Im Traditionsgasthaus laufen derzeit umfangreiche Umbauarbeiten.
Umbau Gasthaus Hirschen Altach

Altach. Die letzte Generalsanierung des Gasthaus Hirschen geht zurück auf Mitte der 80er Jahre. Damals und bis Ende 2020 betrieben Hans Jakob Kaufmann und seine Gattin Anneliese den Hirschen. Mit dem Jahreswechsel hat nun die mittlerweile dritte Generation das Zepter übernommen. Die beiden Kinder Angelika Breuss (30) und ihr Bruder Josef Kaufmann (27) bilden das Geschwisterbetreiberpaar. Während Breuss für Service und Marketing zuständig ist, übernimmt Bruder Josef den Küchenbereich. Bereits länger geplant nutzt man nun aber die Pandemiebedingte Zwangspause für die zeitgemäße Erneuerung des Gasthauses. So wird die Fassade zwar ihr Erscheinungsbild grundsätzlich beibehalten, wird aber in wenigen Wochen in der neuen Unternehmensfarbe einem dunklen Weinrot mit violettem Stich erstrahlen. Die Gasträume werden ebenfalls ausgehöhlt und werden jeweils ein Motto erhalten, welches stark an die Großelterngeneration erinnern und einen typisch Wälder Charme versprühen soll.

Gemütlichkeit im Mittelpunkt

„Wir möchten die Gemütlichkeit in den Mittelpunkt stellen und eine Balance aus Tradition und Moderne erschaffen. Tradition muss nicht immer alt bedeuten“, erklärt die 30-jährige Neo-Wirtin Breuss. Der Werkstoff Holz wird auch weiterhin der Bestimmende in den Gasträumlichkeiten sein. Auch die Sanitäranlagen werden komplett erneuert und der Hirschen wird künftig barrierefrei. Außen wird ein Treppenlift angebracht und seitlich des Gastraums ein neues WC errichtet. Der Sanitärbereich bleibt aber an sich im Keller, wird aber komplett erneuert. Geplant und umgesetzt werden die Umbauarbeiten von Innenausstatter Stefan Troy aus Bezau, dabei setzt man auch fast ausschließlich auf heimische Betriebe. Der mediale Auftritt, inklusive Homepage und Social Media wird ebenso vom Marketingpartner der Agentur „popup“ aus Bludenz neu aufgestellt wie das neue Logo. Dieses soll vorerst bewusst noch geheim bleiben und erst zu einem späteren Zeitpunkt enthüllt werden.

Passend zum neuen Erscheinungsbild wird auch die Speisekarte etwas angepasst werden. Die Gerichte sollen pfiffiger und moderner werden, insgesamt setzt man aber weiterhin auf klassisches Gasthausküche.

Neustart ab Mitte März möglich

Die beiden jungen Betreiber nehmen für den Umbau eine ordentliche Stange Geld in die Hand, um den Hirschen fit zu machen für die nächsten Jahre. Den Zeitpunkt für Investitionen erachten Breuss und Kaufmann aber als geradezu als ideal, möglich gemacht wurde es aber durch das von Eltern und Großeltern übernommene solide Fundament des Gasthauses.

Der Neustart für den Hirschen ist, insofern möglich für Mitte März geplant, dann möchte man auch gleich mit einer ganzen Eröffnungswoche loslegen. Das neue Geweih und das frische gebürstete Fell sollen den Hirschen ab dann in eine rosige Zukunft führen. CEG

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