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Großer Einsatz für Kasachstan

Die Kathedrale "Maria-Mutter aller Nationen" - Sühnekirche in Karaganda / Kasachstan
Die Kathedrale "Maria-Mutter aller Nationen" - Sühnekirche in Karaganda / Kasachstan ©Perfler
Impressionen von den Bauarbeiten der Kathedrale

Vorarlberger helfen beim Bau der Kathedrale in Kasachstan, einer Gedenkstätte für Gulag-Opfer

Viktorsberg. Mit großem Einsatz leistet ein kleiner Verein unter der rührigen Leitung von Obfrau Agnes Ritter Großes und hat den Bau einer neuen Kathedrale in Karaganda in Kasachstan mit Unterstützung von Gläubigen aus aller Welt initiiert, begleitet und mitfinanziert.

Der im Jahre 2002 gegründete Verein “Zum Aufbau der Kathedrale Maria-Mutter aller Nationen”, hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Sühnekirche in Kasachstan zu errichten.
Mit großer Motivation engagiert sich der ehrenamtlich arbeitende Vorstand mit Schriftführerin Elisabeth Martin, Vereinskassierin Elfriede Watzenegger und den Beiräten Irmgard und Werner Perfler für dieses Projekt.

Werner Perfler, der unter anderem auch als organisatorischer Koordinator fungiert und bemüht ist, die vielfältigen Arbeiten in und um die Kathedrale unter Dach und Fach zu bringen erzählt:
“In der Diözese Karaganda wird genau dort ein Marienheiligtum errichtet, wo viele Märtyrer des Glaubens sterben mussten. Dieses Gotteshaus soll damit Zeichen der Wertschätzung und Achtung vor den unzähligen KZ-Opfern sein. Unter anderem sind hier Kriegsgefangene aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Polen umgekommen”.

Land der “Gulags”

Kasachstan ist die größte der ehemaligen sowjetischen Provinzen Zentralasiens. Im Osten grenzt das Land mit rund 15 Millionen Einwohnern an China und im Norden an Russland. Die 250.000 Katholiken stellen eine kleine Minderheit dar. 60 Prozent der Gesamtbevölkerung sind Muslime, 30 Prozent orthodoxe Christen.
Als noch die Sowjetunion existierte, war Kasachstan ein Ort der Deportation: Wer sich dem kommunistischen Regime widersetzte, wurde in die unendlichen Steppen Zentralasiens deportiert und dort zur Zwangsarbeit bestimmt. Karaganda war einst die Hauptstadt des sogenannten “Karlag”, eines der größten und fürchterlichsten Konzentrationslager der Sowjet-Diktatur und umfasste ein Gebiet so groß wie ganz Frankreich. Man schätzt, dass im Karlag einige Millionen Menschen aus 120 verschiedenen Nationen umgekommen sind.

Baubeginn 2004

Seit dem Jahre 2004 wird in diesem Land, in dem die “Gulags” Tod, Zerstörung und Vernichtung des Menschenlebens und der Menschenwürde brachten, an einer neuen Kathedrale gebaut. Heute gibt es in Karaganda mit seinen rund 450.000 Einwohnern eine Moschee, eine orthodoxe Kirche und im kommenden Jahr soll die neue katholische Kathedrale, die “Unserer Lieben Frau von Fatima Mutter aller Nationen” geweiht wird, ihrer Bestimmung übergeben werden.

Handwerker aus dem Ländle

“Beim Bau der neuen Kathedrale im gotischen Stil mit einer Gesamthöhe von 42 m kamen auch zahlreiche Handwerker aus Vorarlberg zum Einsatz. Dachdecker, Steinmetze, Elektriker, Spengler, Heizungsplaner, Installateure brachten ihre Erfahrung und ihr Können ein”, berichtet Perfler weiter. Die Bauarbeiten fanden teilweise unter schwierigsten Bedingungen statt. “Hier herrschen in den Wintermonaten bis ins Frühjahr Temperaturen oft bis zu -40 Grad. Erst ab Mai gibt es frostfreies Wetter”. Unzählige Hindernisse gab es mit lokalen Behörden, Sorgen um die weitere Finanzierung, die aber immer wieder durch die Großherzigkeit der vielen Spender und Wohltäter aus aller Welt vom Verein gemeistert werden konnten.

Die Krippen

In mehr als 2200 ehrenamtlichen Arbeitsstunden haben sechs Vorarlberger Krippenbaumeister und eine Frau unter der Leitung von Armin Walser eine Weihnachts- und Fastenkrippe mit den gewaltigen Ausmaßen von je 7m x 2,7m den Bischöfen Lenga und Schneider zum Geschenk gemacht. Diese besonderen Kunstwerke werden im rechten und linken Seitenflügel der Krypta ganzjährig zu bewundern sein.

Die Orgel

Auch die große Konzertorgel stammt aus dem Ländle. Orgelbau Pflüger hat dieses rein mechanische Instrument mit zwei Manualen und 2200 Pfeifen angefertigt. Zigtausende Einzelteile mit einem Gewicht von ca. acht Tonnen gingen im Frühjahr 2010 auf die lange Reise nach Kasachstan und wurden von den Orgelspezialisten aus Feldkirch aufgebaut.

Wenn sie dieses Projekt unterstützen möchten:

Ansprechpartner Werner Perfler, Koblach, Kohlplatz 9,
Telefon 05523-62848

Kto-Nr. 12 34 81 84 111
BLZ 58 000 Hypobank Feldkirch
IBAN: AT19-5800-0123-4818-4111 BIC: HYPVAT2B
Empfänger: “Aufbau der Kathedrale Mutter aller Nationen”

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