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Altach entscheidet auch das zweite Ländle-Derby der Saison deutlich für sich

Altacher jubeln über klaren Derby-Sieg gegen Lustenau.
Altacher jubeln über klaren Derby-Sieg gegen Lustenau. ©GEPA
Die Elf von Joachim Standfest schickt das Schlusslicht aus Lustenau vor 7.500 Zuschauern mit einem klaren 3:0 nach Hause.
VN-Spielernoten: Austria Lustenau desolat

Mit zwei Tagen Verspätung konnte das Ländle-Derby dann doch noch über die Bühne gehen. Der heftige Wintereinbruch hatte ein Spiel am Sonntag unmöglich gemacht. Dank der Rasenheizung und dem tollen Einsatz der vielen freiwilligen Helfer in Altach, herrschten aber am Dienstag bei kühlen Temperaturen gute Bedingungen im Schnabelholz.

Altach dominiert

Die Hausherren übernahmen dann von Beginn an das Kommando, dies sollte bereits nach etwas mehr als fünf Minuten mit der frühen Altacher Führung resultieren. Fadinger spielte einen langen Ball, den der aufgerückte Innenverteidiger Gugganig per Kopf in den Maschen versenkte, Schierl war ohne Abwehrmöglichkeit. In einer ähnlichen Gangart sollte es weitergehen, die Elf von Joachim Standfest attackierte früh und setzte die Sticker unter Druck.

Etwas mehr als eine Viertelstunde war absolviert, da hätte der SCRA eigentlich auf 2:0 erhöhen müssen. Nach einer wunderbaren Kombination über die rechte Seite flankte Gebauer ins Zentrum, dort gelang es dem völlig freistehenden Santos nicht, die Kugel aus kürzester Distanz über die Linie zu bugsieren. Von den Lustenauern war weiterhin in der Offensive nichts zu sehen, Altach blieb das bessere Team. In der 44. Minute jubelten die Heimfans erneut, wieder hatte Gugganig per Kopf getroffen. Dieses Mal zählte das Tor allerdings aufgrund einer Abseitsposition des Altacher Abwehrchefs nicht. In der Nachspielzeit kam dann auch noch die Lustenauer Austria zu einem ersten Abschluss, Tiefenbach setzte die Kugel aber deutlich drüber und es ging mit der 1:0-Führung der Gastgeber in die Pause.

Santos erhöht

Auch nach Wiederbeginn änderte sich am Geschehen am Feld nicht viel, der SCRA blieb das aktivere, das bessere Team. Es war exakt eine Stunde absolviert, da erhöhten die Altacher auf 2:0. Reiter bediente Santos, der nur noch einschieben musste. Wenige Minuten später begann die Situation im Gästeblock zu eskalieren. Wurden bereits zuvor zahlreiche Rauchbomben gezündet, setzten einige unbelehrbare Chaoten noch einen drauf und warfen Knallkörper Richtung Rasen, ein Spielabbruch schien das Ziel von diesen einzelnen Kriminellen, die sich Fußballfans schimpfen, zu sein. Der Schiedsrichter entschied sich dafür, beide Mannschaften in die Kabinen zu schicken.

Nach etwas mehr als zehnminütiger Unterbrechung kamen die Akteure zurück auf den Rasen und das Match konnte fortgesetzt werden. Die Sticker tauchten dann erstmals nach Seitenwechsel gefährlich vor Stojanovic auf, Diaby vertändelte in guter Position das Spielgerät aber, was bezeichnend für den bis dahin gezeigten Auftritt der Schneider-Elf war.

Klare Verhältnisse

Die Stadionuhr zeigte Minute 87, da machten die Altacher endgültig den Deckel drauf, Bähre besorgte das 3:0. Ein noch höheres Ergebnis war im Bereich des Möglichen, Bischof ließ ebenso Gelegenheiten liegen wie Abdijanovic, der einen Schuss an den Querbalken hämmerte und ein weiterer Abschluss wurde auf der Linie von einem Lustenauer geklärt. Nach einer Nachspielzeit von 14 Minuten pfiff der Referee schließlich ab, der CASHPOINT SCR Altach verabschiedet sich mit einem klaren und verdienten 3:0-Erfolg von seinen Fans. Während Jäger & Co zum letzten Spiel des Jahres nach Graz reisen, empfangen die Lustenauer in Bregenz den LASK zum Abschluss.

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