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Alt-Ems lebt, dank dem Einsatz des Verkehrsvereins

Raimund Rhomberg informierte über den Stand der Sanierungsarbeiten und deren Wichtigkeit.
Raimund Rhomberg informierte über den Stand der Sanierungsarbeiten und deren Wichtigkeit. ©Pezold
Anlässlich einer Führung erläuterte Raimund Rhomberg den Verlauf der Sanierungsarbeiten auf Alt-Ems.
Alt-Ems lebt, dank dem Einsatz des Verkehrsvereins

Hohenems. Nachdem Dieter Heidegger mit einer Gruppe Kinder einen Sagenrundgang auf der Burgruine absolviert hatte, schlossen sich am Freitagnachmittag zahlreiche Interessierte Raimund Rhombergs Führung an, wobei ausführlich die Sanierungsarbeiten der letzten Jahre erläutert wurden. Wären nicht die unermüdlichen Erhalter der Ruine Alt-Ems am Werk, hätte wohl längst der Zahn der Zeit die historischen Spuren verwischt. Dieter Heidegger als Obmann des Verkehrsvereins sowie seine fleißigen Mitstreiter setzen sich mit aller Kraft für das Relikt aus längst vergangenen Zeiten ein. Den Besuchern bot sich auch die Gelegenheit, Arno Eggers Kunstwerk am Schlossberg ausgiebig zu bewundern und sich vom Künstler persönlich erläutern zu lassen.

Vom Pulverturm bis zum Konradsbrunnen

Die Sicherung und Sanierung des Pulverturms, ist auf der Außenseite abgeschlossen, vor kurzem wurde das Baugerüst durch die Montagespezialisten der Firma Ellensohn Gerüstbau, demontiert. Die rund sechs Tonnen Material wurden mittels Hubschrauber von der Hochburg auf das Schlossbergplateau transportiert, das Entfernen von Bäumen und das Anbringen von LED Scheinwerfern, erlauben nun einen ungehinderten Blick vom Tal auf den Turm. Die Binnenmaurern der Hochburg lassen den Besucher erahnen, wie die Grafen von Hohenems einst lebten; die Haupttoranlage der Hochburg wurde rechtsseitig vom Wächterturm flankiert und Reste der gewölbten Torhalle sind bis heute erkennbar. Der Wohnturm „Palas“ der Hochburg geht gar auf den Ursprung der Burg zurück, die im 12. Jahrhundert von den Welfen erbaut wurde. Das Ensemble, eingeteilt in ein Rondell, das alte Burgtor und den Torzwinger, kann über eine Rampe erreicht werden und bietet einen berauschenden Blick über das Rheintal.

Historisches Denkmal der Stadt

Im Jahr 2005 wurde der Konradsbrunnen freigelegt und als man im Jahr 2010 archäologische Grabungen durchführte, konnte eine Filterzisterne mit einem kiesbefüllten Becken von 8m Durchmesser und 5m Tiefe freigelegt werden. An allen Ecken und Enden des beachtlichen Burggeländes sind die Sanierungsarbeiten im Gange und es wird mit allen Mitteln versucht, dieses unverzichtbare Denkmal der Emser Geschichte für die Nachwelt zu erhalten. Durch unzählige Spender und durch die Unterstützung von Stadt, Land, Bundesdenkmalamt, Landesmuseumsverein und Europäischer Union, sind die Erhalter der Burgruine in der Lage, ihre Arbeit fortzusetzen.

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