Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

ALPLA baut State-of-the-Art-Recyclingwerk in Mexiko

Jährlich sollen 15.000 Tonnen Regranulat hergestellt werden.
Jährlich sollen 15.000 Tonnen Regranulat hergestellt werden. ©Alpla Group
Die Investitionssumme liegt bei rund 15 Millionen Euro.
Maßnahmen gegen Plastikmüll: Alpla nicht überzeugt

Die ALPLA Group, international tätiger Spezialist für Verpackungslösungen und Recycling, verfolgt den weltweiten Ausbau ihrer Recyclingaktivitäten konsequent weiter. Das österreichische Familienunternehmen baut nun in Mexiko ein Werk für HDPE-Recycling. Jährlich sollen 15.000 Tonnen Regranulat hergestellt werden.

State of the Art-Werk

In Toluca (Hauptstadt des zentralamerikanischen Bundesstaates México) hat ALPLA ein Grundstück erworben, auf dem ab Herbst 2020 ein State-of-the-Art-Recyclingwerk für HDPE errichtet wird. Die Inbetriebnahme soll im zweiten Halbjahr 2021 erfolgen. Die Investitionssumme liegt bei rund 15 Millionen Euro, 65 Arbeitsplätze werden geschaffen. Das Unternehmen wird als 100-Prozent-Tochter von ALPLA geführt werden. Die Anlage verfügt über eine Jahreskapazität von 15.000 Tonnen HDPE-Regranulat für Anwendungen im Non-Food-Bereich, zum Beispiel Verpackungslösungen für Körperpflege oder Haushaltsreiniger. Zielmärkte sind in erster Linie Mexiko sowie umliegende Länder in Zentralamerika und die USA.

Kreislaufwirtschaft ermöglichen

Mit dieser Investition verwirklicht ALPLA auf der einen Seite seine globalen Ziele im Rahmen der New Plastics Economy (eine Initiative der Ellen MacArthur Foundation), auf der anderen Seite bleibt das familiengeführte Unternehmen seiner regionalen Strategie treu, wie Georg Lässer, Head of Recycling, erklärt: „Wir investieren in Regionen, in denen der Bedarf nach Recyclingmaterial noch nicht so hoch ist. Damit geben wir gebrauchten Kunststoffen einen Wert und haben Vorbildwirkung für die Verwirklichung der Kreislaufwirtschaft.“

Carlos Torres, Regional Manager Mexiko, ergänzt: „So generieren wir auf der Sammelseite Bedarf und fördern den Aufbau der nötigen Infrastruktur. Zudem können wir unseren regionalen Kunden die geforderte Zirkularität von Wertstoffen anbieten.“

Bereits im November 2019 informierte ALPLA über den Kauf von zwei Recyclingwerken in Spanien und setzte damit den ersten Schritt im Bereich HDPE-Recycling.

Langjährige Erfahrungen in der Region

In Mexiko verfügt ALPLA über langjährige Erfahrung im Recycling von Post-Consumer-PET. Bereits 2005 ging mit Industria Mexicana de Reciclaje (IMER) das erste Bottle-to-Bottle-Recyclingwerk in Lateinamerika an den Start. IMER ist ein Joint Venture von ALPLA México, Coca-Cola México und Coca-Cola Femsa.

Die Partner haben in den vergangenen 15 Jahren die Infrastruktur für das Sammeln und Wiederverwerten von gebrauchten PET-Getränkeflaschen etabliert, jährlich werden aus Post-Consumer-PET knapp 15.000 Tonnen lebensmitteltaugliches Regranulat hergestellt. Dieses Netzwerk und die langjährige Erfahrung will ALPLA nun auch beim Aufbau von HDPE-Recycling in der Region einsetzen.

(Red.)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Wirtschaft Vorarlberg
  • ALPLA baut State-of-the-Art-Recyclingwerk in Mexiko
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen