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ALPINALE servierte "Alptraum" zum Gruseln

Unter den Anwesenden bei der ALPINALE-Horrorkurzfilm-Nacht: Hamza Ahmadi und Klara Pagliero.
Unter den Anwesenden bei der ALPINALE-Horrorkurzfilm-Nacht: Hamza Ahmadi und Klara Pagliero. ©Gerhard Scopoli
Bludenz. (sco) Pünktlich zu Halloween lud das angesehene Kurzfilmfestival ALPINALE, das vor wenigen Jahren wieder ins Städtle zurückgekehrt ist, zur Horrorkurzfilm-Nacht "Alptraum" ein.
ALPINALE - Alptraum 2022

Angesprochen fühlten sich da die nervenstarken Cineasten – Damen wie auch Herren -, die beim Gedanken an munter metzelnde Monster, Mörder und Mutationen nicht blitzartig das Weite suchen. Für gruselige Atmosphäre bei den rund 150 Besucherinnen und Besuchern in der Remise zeichnete das ALPINALE-Team verantwortlich. Festivalintendantin Manuela Mylonas, Martina Kulmitzer, Andreas Künz, Manuela Mylonas, Johannes Rinderer und Rebekka Rinderer, ein Teil des Teams, erschienen als Gothic Vampire. Mit viel Liebe zum Detail wurde die Remise für ein paar Stunden horrormäßig geschmückt. Viele Gäste zeigten sich kreativ und sorgten mit ihrer Kostümierung für Begeisterung.

Kreativste Kostüme prämiert

Unter den Genrefreunden befanden sich Kulturstadtrat Cenk Dogan und Jasmine Türk vom Kulturbüro der Stadt Bludenz. Auch von den Sponsoren Raiffeisenbank Bludenz-Montafon und der Fohrenburg waren Vertreterinnen und Vertreter anwesend. Sie hatten die Aufgabe, die drei kreativsten Kostüme des Abends zu prämieren. Ausgezeichnet wurden ein Black-Swan-Duo, eine Mumie und eine dämonische Nonne. Entzückt war das Publikum an dem Abend von den schaurig-schönen Klängen des virtuosen Pianisten Andreas Paragioudakis. Auch die Naschkatzen hatten ihre helle Freude: Neben Popcorn ließen sich die Besucher die Kekse aus einer Großwalsertaler Bio Gourmet Manufaktur schmecken.

Hervorragende filmtechnische Gestaltung

Insgesamt 13 Mutproben galt es bei der Horrorkurzfilm-Nacht zu bestehen. „Wir zeigten filmtechnisch hervorragend gestaltete, gruselige, furchterregende und blutige Horrorfilme aus internationaler Produktion“, so Manuela Mylonas. Für das Alptraum-Programm wählte Horrorfilm-Experte Jürgen Schacherl 13 aus 150 eingereichten Kurzfilmen aus. Die Herkunftsländer der Filme waren Spanien, Großbritannien, die USA, Neuseeland und Taiwan. Am Ende nominierte das Publikum seine sechs Lieblings-Horrorkurzfilme. Diese werden im Wettbewerb „Bester Kurzfilm Horror“ laufen. Im Sommer nächsten Jahres wird eine Jury beim ALPINALE Kurzfilmfestival den Gewinner-Horror-Kurzfilm auswählen und mit einem „Goldigen Blutigen Einhorn“ auszeichnen. Die sechs Favoriten werden bei der ALPINALE Horrornacht am 11. August 2023 noch einmal gezeigt.

Die sechs für die Horrornacht des Kurzfilmfestivals nominierten Filme sind:

«The Tenant» ist ein haarsträubender neuer Alptraum von den spanischen Filmemachern Lucas Paulino und Ángel Torres. Mia wacht eines Morgens mit einem seltsamen Schmerz in ihrem Bein auf. Nach und nach wird das Hinken schlimmer, bis jemand sie warnt, dass der Schmerz nicht das ist, was er zu sein scheint. Entweder sie spricht noch in dieser Nacht einen Zauberspruch, oder ihr Leben wird nie wieder so sein wie zuvor.

Der taiwanesische Kurzfilm «Part Forever» versetzt das Publikum in einen Zustand der Orientierungslosigkeit. Mit seinem eindringlichen Sounddesign, den packenden Bildern und einem sehr beunruhigenden Drehbuch sorgt «Part Forever» dafür, dass sich die Zuseher in ihrer eigenen Haut nicht mehr wohlfühlen. Ein “Das musst du sehen” für alle Horrorfans.

«Night of the living dread» ist eine britische Horror-Animationskomödie. Als ein Stromausfall Rubys Schlafroutine stört, wird sie von unerwünschten Gästen belästigt. Die einzige Möglichkeit für Ruby, eine ruhige Nacht zu verbringen, besteht darin, sich ihren Besuchern zu stellen.

«Minimally Invasive» ist ein schwarzhumoriger Horrorkurzfilm aus Neuseeland, der in einem Operationssaal spielt. Alasdair ist ein Patient, der darum kämpft, seine Ängste zu kontrollieren, während er sich einer Unterleibsoperation unterzieht, aber es ist nicht einfach, wenn seine Ärzte nicht auf seine Bedenken eingehen oder Informationen weitergeben wollen. Aber sie könnten etwas Bösartiges übersehen, das in ihm lauert.

«LEECH» erzählt die Geschichte einer älteren blinden Frau, die nicht merkt, dass sich ein Fremder heimlich in ihrem Haus eingenistet hat. Lediglich ihrem Pfleger fallen immer wieder merkwürdige Dinge rund ums Haus auf.

In «#NOFILTER» betrachten wir die Welt durch die Augen von Beth, einer unsicheren Mittzwanzigerin. Sie scheint besessen von einem heimtückischen Filter zu sein, der sie an ihrer wahren Schönheit zweifeln lässt.

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