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Alpinale 2019: Kurzfilm nonstop

Florian und Angelika Kasseroler, Manuela Mylonas und Harald Witwer.
Florian und Angelika Kasseroler, Manuela Mylonas und Harald Witwer. ©Elke Kager Meyer
Nach fünf Tagen Kurzfilmfestival in Nenzing standen die Sieger der Goldenen Einhörner fest.
Alpinale

1000 Filme aus 60 verschiedenen Ländern. 250 Stunden Gesamtspieldauer. Fünf Abende mit insgesamt 34 handverlesenen Kurzfilmen auf der großen Leinwand. 1000 Besucher. Über 20 Filmschaffende aus Österreich, die ihre Filme im Rahmen der Alpinale präsentierten. Und schlussendlich acht glückliche Gewinner, die für ihr filmisches Werk ein goldenes Einhorn einheimsen konnten. Das ist kurz gesagt die Bilanz des zwischenzeitlich 34. Alpinale-Kurzfilmfestivals in Nenzing. Der Nenzinger Bürgermeister Florian Kasseroler lobte bereits am Eröffnungsabend das engagierte Organisationsteam der ALPINALE und dankte Festivalintendantin Manuela Mylonas. Ein Team von über 60 Aktiven engagiert sich das ganze Jahr über ehrenamtlich für das Kurzfilm- und Kinderfilmfestival. Die internationale Jury setzte sich zusammen aus Zora Rux, einer Filmemacherin aus Berlin, der aus dem Burgenland stammenden Schauspielerin Simone Fuith, bekannt aus SOKO Donau, Christoph Rainer, dem österreichischen Filmemacher und Leiter des Shortynale Filmfestivals, und den zwei irischen Filmemachern Vincent Lambe und Darren Mahon.

Hohe Qualität

Die aus Vorarlberger stammende Filmemacherin Linda Riedmann – zwischenzeitlich erfolgreich in der Filmbranche in Los Angeles tätig und mit dem Kurzfilm „The wind phone“ am Eröffnungsabend der Alpinale vertreten, bringt die Bedeutung des Alpinale-Kurzfilmfestivals auf den Punkt: „Das Festival hat eine unglaubliche Qualität und ist eine super Chance fürs Ländle, sich im Filmbereich zu etablieren.“ Die Goldenen Einhörner gehen dieses Jahr an Filmemacher aus Israel, Großbritannien, Kanada und Österreich. Auch eine deutsch-türkische Koproduktion wurde ausgezeichnet. Sieger in der Kategorie „v-Shorts“ wurde die Produktion „1 + 1 = 11 + 1 = 1“ von Rupert Höller. Der Student der Filmakademie zeigt in atmosphärischen Bildern, wie eine schlaflose Nacht verschiedenste Erinnerungen hochleben lässt.

Bester Kurzfilm International: „Hörst du, Mutter?“ des aus München stammenden Filmemachers Tuna Kaptan. In der Kategorie beste Animation ging das Goldene Einhorn an „Inamimate“ von Lucia Bulgheroni. Die seit acht Jahren in Israel lebende New Yorkerin Aleeza Chanowitz konnte mit ihrem Film „Shabbos Kallah“ das Goldene Einhorn in der Kategorie „Bester Kurzfilm Hochschule” gewinnen. Der Preis der Jury ging schließlich an „Portrait of my family in my 13th year“ von Omri Dekel-Kadosh. Über eine lobende Erwähnung der Jury durfte sich Filmemacher Matthias Halibrand freuen – seine Einrichtung „Der Hund bellt“ begeisterte durch ein ansprechendes und gleichzeitig witziges Werk. Die Gunst des Publikums sicherte sich Albert Meisl mit „Die Schwingen des Geistes“. Bleibt noch der Kinder-Publikumspreis: Hier wählten die jungen Film-Fans „Ameise“ von Julia Ocker als Favoriten. Ausgezeichnet wurde schließlich auch noch der Sieger der Alpinale-Kurzfilmnacht – hier sicherte sich Regisseur Justin Harding mit „Point of a view“ ein blutiges Einhorn.

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