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Alles Handarbeit beim „Mähh & Summ“-Funken

Der Nachwuchs der „Mähh & Summ“-Funkenzunft baut seinen eigenen Kinderfunken.
Der Nachwuchs der „Mähh & Summ“-Funkenzunft baut seinen eigenen Kinderfunken. ©TF
Die jüngste Funkenzunft von Hohenems bürgt für echtes Funkenbrauchtum
Bilder vom Funkentreiben auf dem Spitzbühel

Hohenems. Seit dem Jahr 2.000 brennen Toni Märk und seine Funkenzunft „Mähh und Summ“ ihren funken an der höchsten Stelle der Parzelle Berg, auf dem Spitzbühel, ab.

Und dabei wird unverfälschtes Brauchtum ohne Musik, Feuerwerk und Tamtam geboten. „Auch der Funken selbst wird ohne technische Hilfsmittel in reiner Handarbeit errichtet“, wie Biobauer Toni Märk betont. Die Bewirtung der Schaulustigen erfolgte neben Würsten und Zack-Zack auch mit Naturprodukten wie Glühmost, Apfelsaft und Kuchen aus eigener Erzeugung. Seit Jahren wird auch der Zunftnachwuchs, der angeleitet von Matthias Märk den Kinderfunken errichtete, ins Funkengeschehen eingebunden.

Nachdem der zirka fünf Meter hohen Funken für die Kleinen am späten Nachmittag abgebrannt wurde, ging bei Einbruch der Dunkelheit der von Manuel List, welcher heuer den langjährigen Funkenmeister Jürgen Schwarzl vertrat, und seinem Team errichtete „Mähh & Summ“-Funken samt seiner in zwölf Meter thronenden Hexe in Flammen auf. Der rund zehn Meter hohe, mit Paletten verkleidete und mit Abbruchholz gefüllte Funken loderte dann prächtig weithin sichtbar auf dem Spitzbühel. Wegen des angesagten Föhnsturmes stand die Feuerwehr wie auch beim Erler Funken und dem Familienfunken in der Reute am Vortag für eventuelle Löscharbeiten bereit.

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