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Allerheiligen: 10 Fakten zum Feiertag

Zu Allerheiligen wird den Verstorbenen gedacht.
Zu Allerheiligen wird den Verstorbenen gedacht. ©VOL.AT/Philipp Steurer
Am 1. und 2. November werden Allerheiligen und Allerseelen gefeiert. Zu diesem Anlass besuchen viele Österreicher die Gräber ihrer Verwandten auf dem Friedhof. Wir haben zehn Fakten zur Geschichte und Tradition des Festes zusammengestellt.
Grabgestaltung zu Allerheiligen

1. Hoher Festtag

Der 1. November (heuer ein Freitag) gilt als hoher Festtag und ist zum Unterschied zum 2. November kein Tag des Totengedenkens, sondern es wird das neue Leben gefeiert, in das die Heiligen gelangt sind und das allen Christen verheißen wird.

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2. Unbekannte Heilige werden gefeiert

Allerheiligen ist von seiner Aussage auf Ostern bezogen. Das Fest ist vom Glauben geprägt, dass viele Menschen nach ihrem Tod ihr Lebensziel bei Gott erreicht haben und daher auch Heilige genannt werden können. Die Kirche gedenkt daher an diesem Tag der vielen unbekannten Heiligen, die in keinem Kalender stehen.

3. Mehrheit besucht Friedhof

Der Besuch des Familiengrabs bzw. des Friedhofs gehört zu Allerheiligen und Allerseelen für die große Mehrheit der Österreicher einfach dazu: Mehr als zwei Drittel der 604 von Akonsult Befragten haben dies vor.

Mehrheit besucht Friedhof.
Mehrheit besucht Friedhof. ©APA

4. Wurzeln im Orient

Die Wurzeln des Festes finden sich im Orient, wo man schon im vierten Jahrhundert ein Gedächtnis aller Märtyrer beging. Das Datum war in den verschiedenen Teilkirchen unterschiedlich. So sind der Freitag nach Ostern, der 13. Mai und der Sonntag nach Pfingsten als Gedächtnistage überliefert.

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5. Familienbrauch

Das Gedenken an die Verstorbenen wird von einem Drittel auch als Familienbrauch begangen, zu dem etwa ein gemeinsames Essen oder eine Jause zum alljährlichen Ritual einfach dazu gehört.

6. Grabschmuck

57 Prozent der 604 von Akonsult Befragten wollen das Grab anlässlich Allerheiligen und Allerseelen auch schmücken und kaufen dafür einen Kranz oder ein Bukett.

Die Mehrheit schmückt das Grab von Verwandten.
Die Mehrheit schmückt das Grab von Verwandten. ©APA

7. Eigene Sterblichkeit

63 Prozent der Österreicher ist es wichtig, später selbst feierlich bestattet zu werden, der Rest legt keinen Wert auf “eine schöne Leich”. Auch hier gibt es einen Zusammenhang mit der Religion: Gläubige wünschen sich zu 90 Prozent ein würdevolles Begräbnis. Danach ist es jedoch einer knappen Mehrheit (52 Prozent) ziemlich egal, ob ihr Grab gepflegt und von Angehörigen besucht wird.

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8. Allerseelen ist kein Feiertag

Allerseelen hat seine Wurzeln im Gebet für die Verstorbenen, das bei den Christen seit dem zweiten Jahrhundert überliefert ist. Das eigentliche “Geburtsjahr” des Allerseelen-Tages ist 998. In diesem Jahr setzte Odilo, Abt des Benediktiner-Klosters Cluny, für alle ihm unterstellten Klöster fest, dass am Tag nach Allerheiligen aller Verstorbenen durch Gebet und Messe zu gedenken sei.

9. Zusammenhang mit Pantheon in Rom

Die Ausbreitung des Festes hängt möglicherweise mit der Weihe des Pantheons in Rom zu einer Kirche zu Ehren der Mutter Gottes und aller heiligen Märtyrer durch Papst Bonifatius IV. im Jahr 610 zusammen. Der 1. November wurde im neunten Jahrhundert durch Ludwig den Frommen in Frankreich eingeführt und wird seither in der ganzen Kirche gefeiert.

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10. Halloween keine Bedrohung

Dass Halloween unsere Bräuche verdrängen könnte, befürchtet etwas mehr als ein Drittel. Der Rest sieht das jedoch relativ entspannt.

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Allerheiligen am Grab?

(Red.)

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