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"Alle Menschen neigen zu Gewalt"

©VOL Live / Nina Bühler
Feldkirch – Im Gespräch mit dem Psychotherapeut Arno Dalpra vom IfS erfahren wir, dass die Verhinderung von Jugendgewalt auch die Authentizität der Eltern voraussetzt.
Psychotherapeut Arno Dalpra im VOL Live-Interview

Die Beratungsstelle für Jugendliche, genannt „Mühletor“, beschäftigt sich sowohl mit Eltern als auch mit Jugendlichen, um gewisse Problematiken Klartext zu formulieren.

Herr Dalpra informiert und erklärt, dass Gewalt im IfS Institut sehr eng eingegrenzt wird. Es handelt sich hierbei um Missbrauch, Schlagen und Androhung von Gewalt, die es schon im Vorfeld durch Kommunikation zu unterbinden gilt. Der Psychotherapeut ist der Ansicht, dass alle Menschen zu Gewalt neigen würden, wenn es keine entsprechenden „Richtlinien“, also Gesetze, geben würde. Es wird versucht, Eltern authentisches Verhalten ihren Kindern gegenüber zu zeigen. Erst dann ist es möglich, dass Kinder und Jugendliche diese Verhaltensweise nicht nur selbst annehmen und sondern auch ausleben.

Wenn es bereits zu Vorfällen gekommen ist, gilt es, die Selbstverantwortung wahrzunehmen. Dies gilt auch für Jugendliche, deren Strafmündigkeit dabei eine spannende, jedoch auch wichtige Frage darstellt. Eltern, die ihre Kinder ohne Gewalt aufwachsen lassen wollen, dürfen sich bei der Erziehung nicht zurückhalten, so Dalpra. Den Austausch im Gespräch, aber auch in der Eigenerfahrung des Kindes zu suchen ist demnach ein Weg, der der Prävention von Gewalt am ehesten nach kommt.

Psychotherapeut Arno Dalpra im VOL Live-Interview:

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