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Alkoholkonsum: Rauchen verstärkt Kater

Mischdrogengebrauch aus Spirituosen und Zigaretten gefährlich.
Mischdrogengebrauch aus Spirituosen und Zigaretten gefährlich. ©EPA /dpa (Themenbild)
Wer auf den Kater am nächsten Morgen verzichten will, sollte auf das Rauchen während des Alkoholkonsums verzichten.

Denn beides erhöht das Risiko, mit einem dicken Kopf zu erwachen. Das haben Forscher des Center for Alcohol and Addiction Studies an der Brown University in Providence, Rhode Island, ermittelt. Raucher oder auch Gelegenheitsraucher leiden am nächsten Tag eher unter den Katersymptomen, wie Müdigkeit und Kopfschmerzen. “Bei der gleichen Anzahl von Getränken hatten die Personen, die auch rauchten, eher einen Kater und auch einen intensiveren Kater”, sagt Forscherin Damaris Rohsenow.

Frische Luft und Wasser helfen

“Der Konsum von Tabak und Alkohol zur gleichen Zeit ist ein Mischdrogengebrauch”, sagt Heino Stöver, Direktor des Instituts für Suchtforschung der Fachhochschule Frankfurt am Main, gegenüber pressetext. Wenn zwei verschiedene Substanzen gemischt werden, haben sie eine Wechselwirkung. Sollte der Kater nicht vermeidbar gewesen sein, helfen frische Luft und viel Wasser trinken. Der Körper sei beim Kater in einem Entzug – was aber nicht bedeute, dass jeder mit Kater ein Alkoholiker sei.

Abhängiger Alkoholkonsum werde an der physischen Abhängigkeit gemessen. Denn die psychische Abhängigkeit sei – etwa in den Weinländern – vollkommen normal, gibt Stöver zu Bedenken. Beim Mittagsessen gehört etwa in Frankreich der Wein auf den Tisch. Auch das Gelegenheitsrauchen sei kein Zeichen der Abhängigkeit. Abhängiger Tabakkonsum zeige sich in der Zeit zwischen dem Aufstehen und dem Zigarettenkonsum. Ohnehin seien der Konsum von diesen Drogen und der Kater danach mit Mythen behaftet.

Glückshormon Dopamin wird frei

Die Forscher von Rhode Island können bei dem Mischdrogengebrauch von Alkohol und Nikotin zwar nicht erklären, wie der verstärkte Kater zustande kommt. Sie wissen aber, dass Rauchen und Trinken das Hormon Dopamin freisetzen, was für ein gutes Gefühl sorgt. Die Forscher konnten außerdem belegen, dass jemand mit Kater in seiner Reaktionszeit beschränkt ist. Rohsenow warnt davor, mit Kater Auto zu fahren. (pte Austria)

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