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Aktives e5-Gemeinde-Team und zukunftsweisende Bürgerinitiativen in Hittisau

„Selbstbestimmte Lebensqualität statt alter Muster“

Die Hittisauer und ihr e5-Gemeinde-Team setzen auf gute, nachhaltige Lebensweise. HITTISAU. Gemeinsam mit Bürgermeister Gerhard Beer hat man sich das Franz-Michel- Felder-Motto „Sei neumodisch und wirf die Welt über den Haufen“ auf die Hittisauer Fahnen geschrieben. „Wir probieren mit Leidenscha_t neue Ansä tze aus und stellen klassische Denkmuster infrage. Weg von einer Verzichtsdiskussion, hin zu einem guten und eigenverantwortlichen Leben fü r alle, lautet die Devise. Dabei setzen wir auf Bürgerbeteiligung. Gemeinsam erarbeiten wir die wegweisende Hittisauer Energiestrategie 2025, welche die Arbeitsgrundlage des e5-Teams bildet“, informiert Teamleiter Dominik Bartenstein. Der kooperative Ansatz heißt Teamwork mit lokalen und regionalen Initiativen: „Mit dem Verein Vielfalt Handel Hittisau haben wir etwa die Radanhä ngerfö rderung 2016 entwickelt und arbeiten an der Stä rkung der lokalen Nahversorger. Wege werden kü rzer, Begegnungen mit den Menschen im Dorf wieder häu_ ger. Vereine und Initiativen wie Weltladen Hittisau, Obst- und Gartenbauverein, s’Krims Krams u.v.m. arbeiten bei diversen Anlässen engagiert mit. Als stolzes Mitglied der Energieregion Vorderwald sind wir federführend mit dabei, Ideen fü r ,gutes Leben‘ umzusetzen. Und natü rlich sind wir auch neumodisch, was die Medien betri_ t, auf https://www. facebook.com/e5hittisau/“, führt Dominik Bartenstein aus.

Erneuerbare Energie – eh klar! Der Umstieg auf erneuerbare Energien wird seit vielen Jahren von Pionieren in Hittisau vorangetrieben, erklärt der e5-Energiebeau_tragte Georg Bals: „Die Heizwerk- Genossenscha_t hat auf unsere Initiative hin das Biomasse- Nahwärmenetz erweitert und das ehemalige ,Oil Valley‘ Windern in Hittisau wurde fast vollstä ndig zum ,Renewable Valley‘! Neue Wohnanlagen werden somit zu 100 Prozent erneuerbar beheizt. Die gemeinsame Vision in der Energieregion ist ,Ölkesselfreier Vorderwald 2025‘, das heißt 100 Prozent Raumwä rme aus erneuerbaren Energieträ gern.“

Naturkreislaufwirtschaft Für guten, selbstbestimmten Lebensstil und mehr Lebensqualität heißt es in Hittisau Kommunikation und Vernetzung, u. a. zwischen Öbst- und Gartenbauverein, Bienenzuchtverein, Weltladen, Krims Krams, Naturpark, Nagel_ uhkette und lokalen Händlern. Beim „Nachhaltigkeitsstammtisch im Goldenen Adler werden u. a. Alpstrategie, alternative Währungssysteme oder Permakultur besprochen“, informiert Bartenstein. Auf die Permakultur, eine ethische und ökologisch-soziale Kreislaufwirtscha _tsweise und Lebensphilosophie, bauen immer mehr Landwirte und Unternehmer wie der Hittisauer Permakulturist Leo Simma mit David und Sonja Steinscherer sowie Daniela und Alfons Kaufmann. „Anlässlich der Umweltwoche hat das e5-Team mit vielen Kooperationspartnern ,Allerhand uf ôm Dorfplatz‘ organisiert. Interessierte Besucher befassten sich mit Umweltthemen. Der Dorfplatz ist zentraler Ort der Begegnung für die Menschen. Unser gemeinsames Ziel ist ein gutes Leben für alle“, betont Dominik Bartenstein.

Teamwork mit der Landjugend Für ein Ende der Viehfütterung mit importiertem, gentechnisch verändertem und pestizidbelastetem Futter setzt man sich in Hittisau vehement und geschlossen ein: „Sowohl die TTIP_Resolution als auch der Antrag zum Glyphosatverzicht wurden von der Gemeindevertretung einstimmig angenommen. In Hittisau setzen sich viele Menschen für naturnahe Bewirtscha_tung ein. Die e5- Arbeitsgruppe ,Garten und Naturschutz‘ lädt Interessierte zum ,Grumpiraanbau‘, zu Workshops etc. in den Bolgenach- Gemeinscha_tsgarten ein. Mit der Landjugend macht das e5-Team auf die Bodenverschwendung aufmerksam. Dazu passend hat der Raumplanungsausschuss die Vertragsraumplanung zur Vermeidung von Vorratswidmungen empfohlen, welche von der Gemeindevertretung mehrheitlich beschlossen wurde.“ „Das Thema e5 fällt in der Gemeinde Hittisau auf sehr fruchtbaren Boden“, freuen sich Dominik Bartenstein und Georg Bals: „Die Gemeindevertretung und der Bürgermeister sind sehr o_ en dafür, und wir haben viele regionale Akteure, die sich für das gute Leben engagieren. Mit dieser breiten Unterstützung lässt sich vieles umsetzen!“

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