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Aktive Bürgerbeteiligung

Rund 70 TeilnehmerInnen bei Auftaktveranstaltung Neues Leitbild Bludenz Innenstadt
Rund 70 TeilnehmerInnen bei Auftaktveranstaltung Neues Leitbild Bludenz Innenstadt
Neues Leitbild für die Innenstadt wird mit einem Bürgerbeteiligungsprozesses erarbeitet

In Bludenz wird intensiv an der Erstellung eines Leitbildes für Innenstadt gearbeitet.Die erste Projektphase ist abgeschlossen. Interviews und Analysen mit Fachleuten wurden im Frühherbst erledigt. Bei einer Auftaktveranstaltung nahmen 70 Bludenzerinnen und Bludenzer teil. Konkrete Arbeitsthemen wurden dabei definiert und werden nun ab Mitte Jänner in kleineren Arbeitsgruppen erörtert und erarbeitet.

Ein weiterer Teil des Stadtentwicklungskonzeptes wird mit diesem Entwicklungsleitbild für die Innenstadt angegangen. Die Innenstadt ist einer der wichtigsten Bereiche der Stadt Bludenz. Wiederum will dies die Stadt mit einem Bürgerbeteiligungsprozess abhandeln. „Diese Vorgehensweise hat sich schon bei der Verlegung L 190 und dem Gesundheitskonzept sehr positiv erwiesen. Wir wollen auch die Innenstadt gemeinsam mit den Betroffenen und allen interessierten Bürgern unter die Lupe nehmen und so ein Leitbild, das auf einer breiten Basis fundiert ist, erarbeiten“, kündigte Bürgermeister Mandi Katzenmayer anlässlich der Eröffnungsveranstaltung an.

Für die Betreuung dieses Leitbildes wurde eine professionelle Prozessbegleitung engagiert. Wie schon beim Gesundheitsprojekt wurde diese Aufgabe Dr. Helmut Bechter übergeben. Wichtig ist der Stadt Bludenz aber auch, dass das Projektgebiet über die historische Altstadt hinausreicht. Untersucht wird somit ein Raum von 400 bis 500 Meter im Umkreis des Nepomukbrunnens. Von Stadtplaner DI Thorsten Diekmann wurden anlässlich der Auftaktveranstaltung zahlreiche „harte“ Innenstadtfakten präsentiert. So hat die Bewohneranzahl in den letzten 20 Jahren in der Bludenzer Innenstadt stärker zugenommen, als im Rest der Stadt. In der Bludenzer Innenstadt sind derzeit 366 Betriebe angesiedelt. Davon sind 121 im Dienstleistungsbereich tätig. 26 sind Gastronomiebetriebe, 56 Gesundheitsdienstleister haben ihre Wirkungsstätte in der Innenstadt und 101 Handelsbetriebe sind aktiv.

Seit dem Jahr 2005 wurden in der Innenstadt 28 Betriebe stillgelegt. Demgegenüber sind 43 neue Betriebe angesiedelt worden bzw. wurden neu übernommen. Die Analyse der zur Verfügung stehenden Daten ergibt eindeutig Zuwächse an Bewohnern und Geschäften in den sanierten und neu erstellten Gebäuden. Die Leerstände hingegen bestehen hauptsächlich in Randlagen und nicht sanierten Objekten. „Wichtig ist uns die Zusammenarbeit mit allen Interessensgruppen. Die Innenstadtentwicklung kann nicht von oben verordnet werden, sondern sie muss gemeinsam mit allen Partnern definiert und angegangen werden“, betont Katzenmayer. Die Arbeitsgruppen werden sich ab Mitte Jänner mit folgenden Themenschwerpunkten beschäftigen: Märkte und Veranstaltungen, Gastronomie und Begegnung, Wohnen in der Altstadt, Einzelhandel und Branchenmix, Innenstadt als Bühne der Kultur, Erscheinungsbild und öffentlicher Raum.

Schon jetzt haben sich 46 Bludenzerinnen und Bludenzer bereit erklärt, für dieses Entwicklungskonzept aktiv in den Arbeitsgruppen mitzuarbeiten. Für die Beteiligung an den Arbeitsgruppen müssen 2010 vier bis fünf Abende reserviert werden. Die Arbeit startet Mitte Jänner. Das Ergebnis wird dann auch wieder in einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert und ist die Basis für die künftige Vorgehensweise im Bereich der Innenstadt.

Noch kann man sich für die Arbeitsgruppen melden. Die Anmeldung erfolgt beim Stadtmarketing Bludenz, stadtmarketing@bludenz.at oder persönlich im Stadtmarketingbüro im Bludenzer Rathaus. Die Termine für die einzelnen Arbeitsgruppen werden dann vom Stadtmarketing Bludenz den einzelnen Mitgliedern der Arbeitsgruppen direkt mitgeteilt. Gefördert wird die Erstellung des Innenstadtleitbildes vom Land Vorarlberg und der Europäischen Union.

 

Quelle: Kiristits Stefan

Bludenz

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