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Air Race verspricht heißen Luftkampf im kühlen Spielberg

Sieht nicht anders aus als das eigentliche Rennen: Das Training am Samstag in Spielberg.
Sieht nicht anders aus als das eigentliche Rennen: Das Training am Samstag in Spielberg. ©APA
Es dürfte am Wochenende ein heißer Kampf um den Sieg beim Red Bull Air Race im kühlen Spielberg werden: Lokalmatador Hannes Arch, glück- und punktelos beim Saison-Auftakt der Flugzeug-Rennserie in Abu Dhabi, möchte in seiner "Heimat-Heimat" jedenfalls "aufs Podium, eigentlich natürlich um den Sieg fliegen", wie er im APA-Interview deponierte.
Das Training in Spielberg

Allerdings hat Selbiges auch der im Moment vermutlich stärkste Pilot vor, Matthias Dolderer, der eine deutliche Bestzeit im Training markierte: “Spielberg ist quasi mein zweites Heimrennen – und Saisonziel ist jedenfalls: Ich will Weltmeister werden”, betonte der Deutsche, der zum Medientermin in der steirischen Rennmetropole standesgemäß in Lederhose erschienen war.

Air Race 2016: Trainingsrunde über Spielberg mit Hannes Arch

Für Hannes Arch war es im Training gemischt gelaufen: “Im ersten Durchgang war ich zu sehr mit der Brechstange unterwegs.” Im zweiten Training markierte der Steirer aber immerhin die viertbeste Zeit in Reichweite zur Spitze. Bei der Qualifikation am Samstagnachmittag wollte sich der 48-Jährige jedenfalls eine gute Ausgangsposition für Sonntag sichern: “Vollgas gibt’s dann beim Rennen.”

Kühles Wetter bereitet (fast) allen Kopfzerbrechen

Sorgenfalten bereitete Veranstaltern und Piloten das Wetter in Spielberg: Die Prognosen für Samstag und Sonntag zeigten relativ hohe Wahrscheinlichkeiten für Regen und niedrige Temperaturen, vor allem am Renntag. Arch: “Grundsätzlich liegen mir sonnig-warme Bedingungen sicher besser. Aber so lange es vom Wind her passt, ist es ok.”

Interessanterweise ist kühleres Wetter für die Hochleistungsflugzeuge sogar eher günstiger. Der Steirer: “Man muss zwar ‘softer’ fliegen, weil es weniger ‘Halt’ in der Luft gibt – aber für mich fühlt sich das Flugzeug bei diesen Bedingungen besser an.”

Highlights vom letzten Air Race in Abu Dhabi

Suche nach dem neuen Leader

Grundsätzlich dürfte der WM-Titel beim Air Race in der gerade anlaufenden Saison nach dem Rücktritt des britischen Dominators der vergangenen Jahre, Paul Bonhomme, hart umkämpft sein. Arch sieht als seine härtesten Konkurrenten neben Dolderer den Australier Matt Hall und den Spanier Juan Velarde.

Druck verspürt der Steirer – nach eigenen Angaben – keinen: “Natürlich ist es ein bissl blöd, wenn du hier mit null Punkten herkommst. Aber es ist auch wieder nicht so schlimm, wie’s aussieht. Der Druck kommt zum Ende der Saison, wenn es um die WM geht. Jetzt gilt es vor allem, möglichst viele Punkte zu sammeln.”

Niki Hosp beim Selfie mit Hannes Arch - noch lacht sie. Ob das während dem gemeinsamen Flug so bleibt? (APA)
Niki Hosp beim Selfie mit Hannes Arch - noch lacht sie. Ob das während dem gemeinsamen Flug so bleibt? (APA) ©Niki Hosp beim Selfie mit Hannes Arch – noch lacht sie. Ob das während dem gemeinsamen Flug so bleibt? (APA)

Ex-Ski-Star Niki Hosp fliegt mit

Arch hatte in seinem Flugzeug-Hangar am Samstag übrigens eine prominente Interviewerin: Ex-ÖSV-Ski-Star Niki Hosp, in Diensten von Servus TV unterwegs. Hosp, die sich auch allerlei technische Raffinessen an der Arch’schen Maschine erklären ließ, zur APA: “Ich bin noch nie mit so einem Flieger mitgeflogen – aber Hannes hat mich für Mai eingeladen…” (red/APA)

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