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Afrikas Kinder - eine verlorene Gerneration?

Peter Eicher und Ismael Houndegnonto
Peter Eicher und Ismael Houndegnonto ©Birgit Loacker
Die Zusammenarbeit mit einer bedrohten Generation  
Afrikas Kinder

Batschuns „Ich glaube, dass die riesige Problematik vieler afrikanischer Länder am schärfsten und erhellendsten aus der Perspektive der ausgebeuteten, vernachlässigten und leider oft verkauften Generation, der Kinder von heute, deutlich gemacht werden kann. Die Not der Kinder wirft auch ein Licht auf das Elend von Millionen von Müttern. Wir sind gefragt, wie wir zusammen mit Afrika eine Zukunft möglich machen können. Denn diese Zukunft gibt es in vielen Ländern Afrikas noch nicht“, so Peter Eicher. Eindrücklich erzählte Eicher dem Publikum von seinen Reisen nach Afrika. Mit eigenen Bildern und Erfahrungen wurde das Thema entfaltet und manch Zuschauer konnte die Bestürzung nicht verbergen.

Kinder die als “lebende Organspender“ verkauft werden. Mädchen, die mit neun Jahren verheiratet werden, schwangere Mütter die HIV-positiv sind und keinen Zugang zu Medikamenten haben, sodass auch ihre Neugeborenen gleich infiziert werden. All dies ist oft noch trauriger Alltag in Afrika.

„Gesundheit und Bildung hiervon hängt die Zukunft der Kinder in Afrika ab“, so der 24jährige Ismael Houndegnonto. Gemeinsam mit Eicher referiert er durch den Abend. Für ein paar Wochen ist er hier in Europa um zu lernen wie die Hauskrankenpflege bei uns funktioniert. Zurück in Afrika wird er dann gemeinsam mit Anderen weiterhin versuchen so viele Menschen wie möglich medizinisch zu versorgen.

Lisette und Peter Eicher, die Begründer der Hilfsorganisation „Stern der Hoffnung“ mit Schwerpunkt in Südamerika und Afrika haben schon vieles erreicht. Eine Schule für Gehörlose ist ihr neustes Projekt. 45 Kinder haben hier die Chance auf einen Schulabschluss und eine Ausbildung. Für das Ehepaar ist Vorarlberg ein besonderes Land, sie erfahren von hier aus sehr viel Unterstützung. insbesondere durch den vom Nenzinger Oskar Summer und einigen Mitstreitern gegründeten Verein „Stern der Hoffnung Österreich – Aidshilfe international“. LOA

 

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