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Ärztekammer-Präsident Steinhart sieht sich entlastet

Der Wiener Ärztekammer-Präsidient Johannes Steinhart sieht sich in der Causa Equipment4Ordi durch einen Bericht entlastet.
Der Wiener Ärztekammer-Präsidient Johannes Steinhart sieht sich in der Causa Equipment4Ordi durch einen Bericht entlastet. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Ärztekammer-Präsident Johannes Steinhart sieht sich in der Causa um mutmaßlichen Missstände in der Equipment4 Ordi GmbH, einer ausgelagerten Tochtergesellschaft der Niedergelassenen-Kurie der Wiener Ärztekammer, durch einen weiteren Bericht entlastet.
Ärztekammer-Chef Steinhart bleibt weiter im Sattel
Mögliche Missstände bei Ärztekammer-Tochter

Dieser halte fest, dass die Ärztekammer "keinerlei Weisungs- oder Zustimmungsrecht zu operativen Handlungen dieser E4O GmbH" hatte, schreibt er in einer am Freitagnachmittag an die Mitglieder der Vereinigung geschickten Stellungnahme.

Ärztekammer-Präsident Steinhart sieht sich durch Bericht entlastet

Die Ärztekammer Wien sei nicht verpflichtet gewesen, das operative Geschäft der "Enkelgesellschaft" zu überwachen, weil es dafür einen Beirat und allenfalls die Berichtspflicht an die übergeordnete Tochtergesellschaft gegeben habe, heißt es laut Steinharts Schreiben in dem neuen Bericht. Dabei handelt es sich um eine Überprüfung des vorläufigen, von der Kammer beauftragten juristischen Prüfberichts, in dem nun alle Befragungsergebnisse berücksichtigt sind. Von den Geschäftsführern behauptete Weisungen bzw. Zustimmungen Steinharts wären laut dem zitierten Bericht "obendrein unwirksam und irrelevant gewesen".

Vorwurf der Untreue in Causa Equipment4Ordi GmbH

In der Causa Equipment4 Ordi GmbH geht es um den Vorwurf der Untreue bzw. der Begünstigung gegen die beiden Ex-Geschäftsführer der Einkaufsplattform und einen Mitarbeiter der Wiener Kammer. Die drei Beschuldigten sollen ausgesagt haben, sie hätten auf Weisung bzw. mit Genehmigung von Steinhart gehandelt. Dieser weist weiterhin alle Vorwürfe zurück. Aktuell werden die Vorwürfe von Staatsanwaltschaft, Rechnungshof, der Magistratsabteilung 40 und einer kammer-internen Untersuchungskommission geprüft.

(APA/Red)

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