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Ärger bei VEU Feldkirch-Geschäftsführer Lampert nach fünf Verletzten

©Sams
Große Verletzungssorgen plagen den Drittplatzierten der Alps Hockey League VEU Feldkirch nach dem 3:2-Derbyerfolg in Lustenau.

„Es muss jetzt wirklich etwas passieren. Wir sind für sauberes Eishockey. Die Liga muss sich ernsthaft überlegen ob es so weitergehen soll. Wir müssen aufgrund der Personalnot nun Spieler verpflichten“, ärgerte sich VEU Feldkirch Geschäftsführer trotz dem 3:2-Derbyerfolg in Lustenau über die Entscheidungen der Referees.

VEU Feldkirch muss fünf schwere Verletzungen in Kauf nehmen und die Referees ahndeten nur eine Verletzung mit einer Zweiminutenstrafe. Im Klassiker in der Rheinhalle erlitt Topscorer der Liga, Robin Soudek, einen doppelten Kieferbruch und wird am Freitag in Feldkirch im Krankenhaus operiert. Soudek fällt mindestens vier bis sechs Wochen aus.

Stefan Widmaier erlitt eine schlimme Schulterverletzung und muss auch lange pausieren. Im Spiel gegen Zell am See schied Benjamin Kyllönen mit einer Gehirnerschütterung und einem Nasenbeinbruch verletzt aus. Niklas Gehringer zog sich einen Fingerbruch zu. Stürmer Diethart Winzig erlitt Rippenbrüche.

Alle fünf VEU Spieler fehlen über eine längere Dauer. Martin Mairitsch ist nach seinem Achillessehnenriss langzeitverletzt und beginnt erst im Jänner mit leichtem Training. VEU Feldkirch musste in Lustenau das Spiel mit nur sieben Stürmern beenden. Positiv: VEU Feldkirch ist Dritter und hat große Chance auf einen fixen Play-off-Platz.

Mit zwei jungen Stürmern aus Villach, die zum Tryout eintreffen, versucht man bei der VEU zumindest drei Angriffslinien für die nächsten Spiele stellen zu können.

Die Tatsache, dass bei den fünf Aktionen mit schweren Verletzungsfolgen nur beim Check zum Kopf gegen Benjamin Kyllönen eine Strafe ausgesprochen wurde, deren Bemessung mit zwei plus zwei Minuten überdies höchst zweifelhaft war, sorgt bei VEU-Verantwortlichen wie auch bei neutralen Beobachtern für Fassungslosigkeit. “Dass derartige Aktionen im Spiel nicht geahndet werden, ist für uns völlig unverständlich. Anstatt einzugreifen haben die Schiedsrichter die Kontrolle über das Spiel abgegeben, was zu weiteren, schweren Verletzungen geführt hat. Wenn wir dieser Entwicklung tatenlos zusehen, haben wir bald gar keine gesunden Spieler mehr. Aus diesem Grund waren wir praktisch gezwungen, alle fünf Aktionen bei der Liga anzuzeigen und die entsprechenden Videobeweise einzureichen”, erklärt VEU-Sportchef Michael Lampert. Ob es zu Strafen oder Sperren kommt, wird nun von der Liga entschieden. “Uns geht es jedenfalls nicht darum, einzelne Spieler im Nachhinein zu bestrafen. Wir wollen aufzeigen, dass sich die Schiedsrichterleistungen in eine sehr gefährliche Richtung entwickeln”, so Lampert.

Inzwischen versucht man auf Seiten der VEU alles, um in den nächsten Spielen zumindest drei Sturmlinien aufbieten zu können. Morgen kommen die beiden Villacher U20-Stürmer Stefan Steurer und Bernhard Schützenhofer nach Feldkirch zum Tryout. Sollte alles passen, könnten sie bereits am Samstag im Auswärtsspiel gegen Bregenzerwald zum Einsatz kommen. 

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