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Adi Hütter: "Wir sind gezwungen um zu gewinnen"

Werner Grabherr, Sabine Lampert, Adi Hütter und Christoph Schösswendter.
Werner Grabherr, Sabine Lampert, Adi Hütter und Christoph Schösswendter. ©VOL.AT/Luggi Knobel
Altach. Topspiel am Freitag abend in der Cashpoint-Arena. Winterkönig SCR Altach will sich im Aufeinandertreffen gegen St. Andrä für den verpatzten Auftakt in Linz rehabilitieren und mit dem siebenten Heimsieg wieder auf den obersten Thron empor steigen.
PK SCR Altach

Der verpatzte Frühjahrsstart von Favorit SCR Altach in Linz ist abgehakt. Mit Altach und St. Andrä treffen die derzeit beiden Bestplatzierten Teams der Erste Liga am Freitag (20.30 Uhr) aufeinander. Mit dem siebenten Heimsieg kann Favorit Altach wieder die Tabellenführung übernehmen. „Wir sind gezwungen um zu gewinnen und werden das auch tun“, so SCRA-Coach Adi Hütter. Nach der Auftaktniederlage in Linz erhofft man sich im Lager der Altacher eine klare Reaktion der gesamten Mannschaft. „Entscheidend ist, wie meine Elf auftreten wird, aber ich bin davon fest überzeugt. Wiedergutmachung ist angesagt. Jeder muss alles geben und die Chance auf den Meistertitel ist riesengroß. Der letzte Siegeswille muss erkennbar sein“, sagte Adi Hütter. Die Wahrheit liegt auf dem Rasen. Altach muss sich anders zeigen gegen die Kärntner. Die Zweikampfstärke und die Aggressivität war in Linz nicht sichtbar und die Offensive hat es sehr schwer gehabt. Hütter hat aber vollstes Vertrauen in seine Mannschaft. Mit dem Druck des Siegenmüssens und der Nervosität müssen die Spieler lernen umgehen zu können. Es sind Siegertypen gefragt. 70 bis 80 Prozent nur zu geben, reicht auch in der Zweitklassigkeit nicht zum Erfolg.

Zu Umstellungen gezwungen

Mit Harun Erbek (Gelbsperre) und Andreas Lienhart (muskuläre Probleme) sind beide Außenbahnen in der Defensive beim Topspiel neu zu besetzen. Veränderungen müssen vorgenommen werden. So könnten Alexander Guem und Hannes Eder in die Verteidigung nachrücken. Auch der Spanier Tomi wird eventuell schon von Beginn an spielen. Auch der zuletzt gesperrte Torjäger Patrick Seeger kommt in die Startelf zurück.

St. Andrä Torjäger und Spielmacher Jacobo fehlt

Auch der aktuelle Tabellenführer aus Kärnten verzeichnet mit dem Spanier Jacobo einen schweren Ausfall. Trotzdem streut Hütter dem Spitzenreiter Rosen. St. Andrä hat einen großen Kader von 22 Spielern. Sie haben eine gute und sehr erfahrene Truppe. „Vor allem über die rechte Seite mit Falk, Stückler, Micic sind sie stark und diese gilt es in den Griff zu bekommen.“

Altach-Verteidiger Christoph Schösswendter: „Wir haben die einfachsten Sachen im Fußball in Linz vermissen lassen. Wir haben eine gute Vorbereitung gehabt, doppelt bitter nicht umgesetzt. Nach dem ersten Spiel alles wergwerfen wäre aber falsch.“

Bei der Pressekonferenz in den Räumlichkeiten von SCR Altach wurde mit Burgl´s Reformkost ein neuer Partner präsentiert. Das traditionelle Familienunternehmen mit Sitz in Dornbirn unterstützt künftig die Rheindörfler. Auf der Rückseite der Hose vom Dress der Altacher ist der Sponsor aufgedruckt. GF Sabine Lampert: „Sport und gesunde Ernährung gehören einfach zusammen und SCR Altach hat auch viel Tradition.“ Vorwiegend ist Burgl´s Reformkost bei diversen Messen anzutreffen.

Heute für Morgen Erste Liga, 23. Spieltag
Cashpoint SCR Altach – WAC St. Andrä Freitag, 9. März
Cashpoint-Arena, 20.30 Uhr, SR Harkam
Live auf Sky Austria, ORF Sport-plus
Gesperrt: Harun Erbek (Altach) bzw. Pajares Jacobo (St. Andrä)
Verletzt/fraglich: Andreas Lienhart (muskuläre Probleme), Thorsten Schick (beide Altach)

Parkplatzsituation: Rund um die Cashpoint-Arena sind genügend Parkplätze vorhanden

Wirtschaft: Kosponsor Dallmayr serviert u.a. heiße Getränke für die Zuschauer

Heimbilanz: 3. Cashpoint SCR Altach 6/3/2 22:12 21 Punkte

Auswärts: 1. WAC St. Andrä 6/3/2 28:20 21 Punkte

Beste Torschützen: 16 Tore Christian Falk (St. Andrä), 13 Tore Tomi (Altach), 10 Tore Patrick Seeger (Altach), 8 Tore Stephan Stückler (St. Andrä)

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