„Achtsamer Umgang mit der Schöpfung“

Pfarrer Christian Stranz, Moderator des Seelsorgeraums, hielt den Gottesdienst auf der Schwende.
Pfarrer Christian Stranz, Moderator des Seelsorgeraums, hielt den Gottesdienst auf der Schwende. ©Edith Hämmerle
Bergmesse auf der Schwende fand heuer wegen nasskaltem Wetter im Alpgebäude statt.
Bergmesse im Alpgebäude

Dornbirn. Sehr wahrscheinlich kann das Bewusstsein für einen achtsamen Umgang mit der Schöpfung nirgendwo besser zum Ausdruck kommen, wie in freier Natur, mitten in der Bergwelt. Die Kolpingsfamilie Dornbirn lädt alljährlich Freunde, Mitglieder und Gäste zu einer Bergmesse auf die Schwendealpe ein. Doch das Wetter spielte am Sonntag nicht mit. Beim Schwende-Kreuz, oberhalb der Alpe, trübte dichter Nebel den Blick auf das Rheintal. Deshalb wurde anstelle einer Messe unter freiem Himmel, ein Gottesdienst im kleinen Rahmen im Inneren der Alpe abgehalten. Gestaltet wurde er von Pfarrer Christian Stranz, für die musikalische Umrahmung sorgten die „Drei Freunde“.
Die Schöpfungszeit, in der die Bewusstseinsbildung im Zentrum steht, dass wir das „gemeinsame Haus“ – unsere Erde – noch besser schützen müssen, ist Pfarrer Christian Stranz ein besonderes Anliegen. Schöpfungszeit bezeichnet im Kirchenjahr die Zeit zwischen dem 1. September bis 4. Oktober. „Jeder Christ sollte sich um einen Lebensstil bemühen, der für die Umwelt verträglicher, und im Hinblick auf die Ressourcen schonender wird“, ergänzt der Priester im Nachsatz.

Tiersegnung als Abschluss

Den Abschluss der Schöpfungszeit bildet eine Tiersegnung, die bereits zu einem Fixpunkt im Gemeindeleben der Pfarre Hatlerdorf zählt. Dazu Pfarrer Stranz: „Im Blick auf unsere Mitgeschöpfe, die in ihrem Lebensrecht nicht ,von der Gnade der Menschen‘ abhängig sein dürfen, wird es einen weiteren Outdoor-Gottesdienst geben.“
So werden am Sonntag, 3. Oktober um 18 Uhr vor der Hatler Kirche Tiere gesegnet. Dabei wird für mehr Gerechtigkeit und Ethik im Umgang mit ihnen gebetet. Für Haustiere, die nicht mitgenommen werden können, kann ein Foto zugeschickt werden, das auf einer Stellwand einen Platz findet und so bei der Segnung miteinbezogen wird. EH

 

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