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Abwassermonitoring: Vorarlbergs Werte waren noch nie so hoch

Vorarlberg ist "Spitzenreiter" im Abwassermonitoring.
Vorarlberg ist "Spitzenreiter" im Abwassermonitoring. ©Canva, Bundesministerium
Von über 110.000 Krankenstände in Österreich in der Vorwoche sind 29.000 auf Covid-19 zurückzuführen. Die höchste Virenkonzentration in Vorarlberg wird derzeit in der Kläranlage in Hohenems festgestellt.
29.000 Menschen mit Corona im Krankenstand
Größte Corona-Welle bisher

Österreich steuert weiter auf eine der höchsten Covid-Wellen jemals zu, Spitzenreiter ist aktuell Vorarlberg. Insgesamt waren in der Kalenderwoche 47 über 110.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Österreich krankgeschrieben, 29.000 davon wegen Covid-19.

Über 3.300 Krankenstände in Vorarlberg

In Vorarlberg wurden in der Vorwoche laut der Österreichischen Gesundheitskasse ÖGK 2445 grippale Infekte gemeldet, dazu kommen 862 Coronavirus-Krankenstände. Die Symptome sind sehr ähnlich: Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Husten. Bei der echten Grippe gibt es bislang in Vorarlberg nur Einzelfälle.

Abwassermonitoring: Höchste Werte in Vorarlberg

Deutlich sichtbar wird die Corona-Welle auch im Abwassermonitoring, das einen Hinweis auf das Infektionsgeschehen im Einzugsgebiet der Kläranlagen liefert. Der bisherige Spitzenwert (Frühjahr 2022 in Bregenz) ist übertroffen, noch ist kein Abwärtstrend erkennbar. Die höchste Virenkonzentration wird derzeit in Hohenems festgestellt, dahinter folgen Meiningen und Ludesch.

In Österreichs Spitälern lagen in den vergangenen Wochen gleichzeitig um die 1.500 Menschen mit Atemwegserkrankungen, davon rund 700 mit Covid-19. Zu den "Schweren Akuten Respiratorischen Infektionen (SARI) zählen Covid-19, Influenza, RSV und andere schwere Atemwegsinfektionen wie bakterielle Lungenentzündungen oder akute Bronchitis.

In Vorarlberg werden laut dem SARI-Dashboard österreichischen Krankenanstalten derzeit 30 Patienten auf der Normalstation und zwei Patienten auf der Intensivstation betreut. Elf der Patienten auf der Normalstation sind an Covid-19 erkrankt, eine Person an Influenza. Die beiden Patienten auf der Intensivstation werden laut Dashboard wegen sonstigen akuten Infektionen der unteren Atemwege behandelt. Da laufend mit Korrekturen und Nachmeldungen zu rechnen sei, könne sich der Datenstand noch verändern.

Maske empfohlen

"Um Ansteckungen und Weiterverbreitung zu vermeiden, sind Masken ein sicherer Schutz. Gerade Menschen mit Risikofaktoren sollten das berücksichtigen. Ihnen, aber auch allen anderen, empfehlen wir eine Impfung gegen Covid-19 und gegen Influenza. Auch Händewaschen ist wichtig", betonte ÖGK-Chefarzt Andreas Krauter am Montag in einer Aussendung der ÖGK.

(VOL.AT)

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