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Abtei Mehrerau: Keine Entscheidung über Verpachtung getroffen

Selbstverständlich ist für die Abtei den eingeschlagenen Weg einer Bio-Landwirtschaft weiter zu gehen.
Selbstverständlich ist für die Abtei den eingeschlagenen Weg einer Bio-Landwirtschaft weiter zu gehen. ©VOL.AT/Philipp Steurer
"Es gibt, entgegen anderslautender Berichte", so Hans-Jörg Herbst, Abtei Mehrerau, "keinerlei Entscheidung über die Verpachtung der klostereigenen Landwirtschaft." Der Weg der Bio-Landwirtschaft werde "selbstverständlich" weitergegangen.
Zadra: Mehrerau soll auf Bio setzen

Zahlreiche Vorarlberger Landwirte haben sich in den vergangenen Monaten bei der Abtei gemeldet und ihr Interesse an der Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen bekundet. “Mit allen Interessenten führen wir selbstverständlich Gespräche, es gibt aber weder Konzepte, noch konkrete Pläne und schon gar keine Zusage an einen der Interessenten”, so Herbst, der zudem darauf verweist, dass der Konvent der Abtei frühestens im Frühjahr 2017 einen Beschluss fassen wird.

Weg der Bio-Landwirtschaft “selbstverständlich” weitergegangen

Selbstverständlich ist für die Abtei den eingeschlagenen Weg einer Bio-Landwirtschaft weiter zu gehen. Zuvor hatte der Grüne Landwirtschaftssprecher Daniel Zadra gefordert, dass sich das Kloster im Zuge der Neuverpachtung an der Landwirtschaftsstrategie “Ökoland Vorarlberg” orientiert. “Das Kloster Mehrerau verfügt über eine der wertvollsten Ackerböden Vorarlbergs und war in der Geschichte mehrfach Pionier in der Landwirtschaft. Ich erwarte mir, dass sich das Kloster seiner Verantwortung bewusst ist und sich bei einer allfälligen Neuverpachtung an der Landwirtschaftsstrategie ‚Ökoland Vorarlberg’ orientiert“, so der grüne Landwirtschaftssprecher Daniel Zadra zur aktuellen Diskussion.

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