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Abschluss Schwimmbadsaison 2016 im Walgau

Hanna, Selina und Gloria genossen die tolle Wasserqualität im Naturbad Untere Au in Frastanz.
Hanna, Selina und Gloria genossen die tolle Wasserqualität im Naturbad Untere Au in Frastanz. ©Bandi R. Koeck
Frastanz-Nenzing. (BK) Vergangenen Sonntag schlossen viele Freibäder im Land ihre Pforten, darunter auch das älteste Schwimmbad des Landes in der Felsenau. Anders sieht es allerdings in der Unteren Au oder in Nenzing aus.
Badevergnügen im Walgau

Im folgenden Bericht wurden die einzelnen Bademeister zur diesjährigen Schwimmbadsaison befragt. Und auch Kioskbetreiber kamen dabei zu Wort. Im Schwimmbad Felsenau, welches von den Gemeinden Feldkirch und Frastanz gemeinsam betrieben wird, zeigte man sich durch die Bank zufrieden: „Die Saison ist unfallfrei über die Bühne gegangen und das ist das Wichtigste“ so Patrick Hammerle, einer der drei Bademeister vom Schwimmbad Felsenau. Günter Fritz und Sabrina Netzer vom gleichnamigen Kiosk im Schwimmbad Felsenau sagten unisono: „Der Start war nicht so toll, jedoch haben sich die Monate Juli und August gut entwickelt und der Sommer hat sich noch zum Positiven gedreht, auch wenn heuer kein Top-Sommer wie 2015 war. Wir sind dennoch zufrieden.“ Zahlenmäßig besuchten in der aktuellen Badesaison 31.000 Gäste das Schwimmbad Felsenau. Zum Vergleich: Beim Rekordsommer 2015 waren es 50.000 Besucher.

 

 

Im Naturbad Untere Au, wo leider das besonders bei Kindern und Jugendliche sehr beliebte Wassertrampolin und die Wasserrutschbahn einer EU-Vorschrift weichen musste, entschied man sich kurzerhand dazu, die heurige Badesaison noch zu verlängern: So bleibt das Naturbad mit der idyllischen Insel in der Mitte des kleinen Sees noch mindestens eine Woche länger offen, sofern die Witterung mitspielt auch noch länger, sprich täglich von 10 bis 19 Uhr. „Die Saison war von den Temperaturen nicht schlecht. Wolken und Regen wechselten sich ab, also einfach durchwachsen“ so Bademeister Ulrich Loacker. „Das beständige sommerliche Hoch hat gefehlt, damit die Gäste kommen.“ Somit konnten ein Drittel weniger Gäste als im Vorjahr gezählt werden. „Es scheint, als hätten wir dem Petrus zu wenige Snickers geschenkt, dass er derart unzufrieden war“ scherzt Bademeister Ulrich in seiner locker-fröhlichen Art weiter und sagt, dass wenn es am Morgen ein paar Wolken am Himmel habe, die Gäste in der Regel ausbleiben würden. Bei 30 Grad Celsius außen und 20 Grad Wassertemperaturen kamen etwa die drei Frastnerinnen Hanna, Selina und Gloria vergangenen Sonntag, um dem kühlen Nass zu frönen.

 

 

Und wie sieht das Ganze im Walgaubad Nenzing aus, welches vergangenen Juli seinen ersten Geburtstag gefeiert hat? „Sehr sehr positiv. Wir konnten die geplanten Zahlen übertreffen. Unsere Konzept mit den Warmwasserbecken und den längeren Öffnungszeiten ging volle auf“ schwärmt Geschäftsführer und Bademeister Oliver Tschabrun und vergleicht die Zahlen etwa des Schwimmbades Rheinauen, welche im Juni dieses Jahres 9000 Badegäste zählten. „Wir sind nur halb so groß und hatten im gleichen Monat 11.000 Besucher. Vergangenen Sonntag waren über 600 Badegäste in Nenzing und es fehlte wenig, um die 700er Grenze zu knacken. Insgesamt konnten in der diesjährigen Badesaison stolze 86.000 Badegäste gezählt werden. Diese Zahl ist wirklich ein großer Erfolg, vergleicht man mit 2015, denn das Bad wurde erst am 4. Juli 2015 eröffnet und es konnten stolze 70.000 Gäste verzeichnet werden. „Wir haben noch bis 1. Oktober täglich von 9 bis 20 Uhr und bei jeder Witterung offen“ so Tschabrun. Bei täglich 600 bis 700 Besuchern entstünden Mehreinnahmen von 1.500 bis 2000 Euro. Er räumt aber fairerweise auch ein, dass sie durch den Vorteil, dass das Bad in Bludenz geschlossen blieb, klar profitieren konnten. Tschabrun, einer von mehreren Bademeistern in Nenzing, erinnert sich an ein bestimmtes Datum, nämlich den 25. April dieses Jahres: „Da hatte es 5 cm Schnee auf der Wiese und wir hatten 37 Badegäste.“ Er macht Anspielungen mit renommierten Hallenbädern wie dem Säntispark, wo allerdings der Eintrittspreis um ein Vielfaches teurer sei. „Bei uns kann in über 28 Grad Celsius warmem Wasser geschwommen werden.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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