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A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando - Kritik und Trailer zum Film

Gut neun Jahre nach "Toy Story 3" gehen die Abenteuer der beliebten Pixar-Spielzeuge weiter. Cowboy Woody und der Plastik-Astronaut Buzz Lightyear kehren mit vielen alten Freunden zurück. Doch als neue Helden wirbeln die blonde Porzellanfigur Bo Peep und die bunt beklebte Plastikgabel Forky die anrührende und rasante Story wunderbar auf.

Eigentlich schien die Idee eines vierten Teils von "Toy Story" schrecklich. Nach dem großartigen Finale, das der dritte Film Woody und seiner Bande vor neun Jahren bescherte, fühlte sich der Gedanke, das Franchise noch einmal zu animieren, einfach nur wie Geldgier an. Und doch ist "A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando" mindestens so bezaubernd wie seine Wegbereiter. Ab Donnerstag im Kino.

A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando - Kurzinhalt zum Film

Die "Toy Story"-Serie hat sich schon immer mit den großen Fragen der menschlichen Existenz beschäftigt - durch die Heldentaten eines batteriebetriebenen Raumfahrers und eines Cowboys mit einer Ziehschnur im Rücken. Der erste Teil aus der Zeichentrickschmiede von Pixar (der erste komplett computeranimierte Film) folgte der Rivalität zwischen Woody und Buzz, Andys neuem Liebling, und die Fortsetzungen befassten sich mit den Ängsten der Spielzeuge davor, nicht mehr gebraucht zu werden. Während dies das Ende der Saga hätte sein können, spielte "Toy Story 3" an der Kinokasse weltweit mehr als 1 Milliarde US-Dollar ein, und so sind wir nun hier - zum Glück.

Andy ist inzwischen auf dem College und hat seine Spielsachen der kleinen Bonnie (Madeleine McGraw) gegeben. Die ruhmreichen Tage von Woody (wie immer im Original von Tom Hanks gesprochen) als Liebling sind also vorüber. Die Puppe Dolly (Bonnie Hunt) hat jetzt das Sagen, während Bonnies neues Lieblingsspielzeug aus Abfallresten besteht. Bonnie hat Forky (Tony Hale) selbst gebastelt: aus einem "Göffel" (eine löffelartige Gabel), Pfeifenreiniger, Wackelaugen und einem Eisstiel.

Leider kann er zunächst nur "Müll" sagen, was auch alles ist, was er denkt, dass er ist. Er sehnt sich danach, in die nächste Mülltonne zu springen, sich an eine gebrauchte Serviette zu kuscheln und die gruselige Welt zu vergessen, in die er gerade geboren wurde. Woodys Mission besteht nun darin, Forkys Selbstmordversuche abzufangen und den kleinen Kerl davon zu überzeugen, dass Spielzeug zu sein, eine edle Berufung ist und dass die Freude, die er Bonnie bringt, Grund genug ist, weiterzuleben.

Wenn Forky sich also während eines Familienausflugs aus einem fahrenden Auto wirft, springt Woody hinterher, und macht es sich zum Ziel, Bonnie und ihr geliebtes Plastikbesteck wieder zu vereinen. Sie landen in einem Antiquitätenladen, in dem Forky von der verrückten Vintage-Puppe Gabby Gabby (Christina Hendricks) als Geisel genommen und von einer Ehrengarde unheimlicher Bauchrednerpuppen bewacht wird.

Unterdessen begegnet Woody seiner alten Flamme Bo Peep (Annie Potts), einer Schäferin aus Porzellan, die vor Jahren von Andys Schwester verschenkt wurde. Sie ist jetzt ein "verlorenes Spielzeug" und führt ein selbstbestimmtes Leben, zusammen mit einer bunten Gruppe neuer Figuren wie die beiden aneinandergenähten Stofftiere Bunny und Ducky (Jordan Peele und Keegan-Michael Key), die Polly Pocket Polizistin Giggle McDimples (Ally Maki) und schließlich den grandiosen Duke Caboom, eine kanadische Actionfigur und im Original meisterhaft von Keanu Reeves gesprochen. Sein Slogan: "Yes, we Can-ada!"

A Toy Story: Alles hört auf kein Kommando - Die Kritik

Thematisch geht es in "Toy Story 4", geschrieben von Andrew Stanton, Stephany Folsom und Regisseur Josh Cooley, vor allem um die Unvermeidlichkeit von Veränderungen. Nachdem sie jahrelang nur zum Vergnügen ihrer Besitzer existiert haben, beginnen wir zu sehen, was passiert, wenn unsere Helden anfangen, über ihren wahren Zweck nachzudenken und über die Rollen hinauswachsen, die sie sich zum Teil selbst auferlegt haben. Für Woody gibt es nichts Bedeutungsloseres als ein verlorenes Spielzeug zu sein, während Bo Peep noch nie glücklicher war.

Forky wiederum wirft eine existenzielle Frage auf: ist er ein Spielzeug oder Müll? Und was ist ein Spielzeug ohne die Liebe eines Kindes? Das spiegelt Ideen wider, mit denen sich Menschen seit jeher vergeblich beschäftigen. Was ist der Sinn des Lebens? Wenn diese Frage nach dem Abspann gestellt wird, ist die Antwort wie der Film, unglaublich witzig und unheimlich wahr.

Alle Spielzeiten auf einen Blick

(APA/Red)

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