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96 Krippen aus Altenstadt

Maria-Luise Nachbaur und Nico Türtscher mit Großvater Edwin Türtscher bei der Krippenausstellung in der Volksschule Altenstadt.
Maria-Luise Nachbaur und Nico Türtscher mit Großvater Edwin Türtscher bei der Krippenausstellung in der Volksschule Altenstadt. ©Emir T. Uysal
Großer Ansturm bei den Krippenbaukursen in Altenstadt.
Krippen in Altenstadt (2016)

Feldkirch. (etu) Vor 28 Jahren besuchte der heutige Ehrenobmann Armin Walser einen Krippenbaukurs in Rankweil. Schon bald wurde der Entschluss gefasst, in Altenstadt ebenfalls einen Krippenverein zu gründen. So wurde im Jahr 1989 unter Gründungsobmann Karl Walser (Armins Bruder) der „Krippen- und Modellbauverein Altenstadt“ gegründet. Heute sind die Kurse des Vereins die beliebtesten im Bezirk. Sie sind über die Grenzen hinaus bekannt, und jährlich werden rund 100 Krippen gebaut – ein Drittel davon sind Werke von Kindern unter 15 Jahren.

Beim Flanieren durch die Ausstellung in der Volksschule stachen einige Krippen heraus: Robert Lorenz aus Klaus baute aus einer Südfrucht aus Mittelafrika das Fundament seiner Krippe. Eine Schatulle war für einen anderen Bastler die perfekte Grundlage für sein Kunstwerk. Andere setzten auf Laternen, Fässer, Tontöpfe oder einen nostalgischen Wecker. Gabi Malin ist derzeit die einzige Malerin im Verein. Sie sorgt für den passenden Hintergrund der Kunstwerke. Vor der Schule erwartete die Ausstellungsbesucher eine kleine Präsentation von Vogelhäuschen und Insektenhotels. Der Glühmoststand des Vereins lud im Schein der Feuerschalen zum Verweilen ein.

Krippenkurse gut besucht

In dieser Saison wurden 96 Krippen in den Werkstätten des Krippenbauvereins Altenstadt erstellt. „Das schließt an die historische Bilanz im Vorjahr an“, staunt Obmann Edwin Türtscher. „Besonders ist, dass es einen Riesenandrang bei den Kinder- und Jugendkursen gab – mehr als 30 Teilnehmer haben sich hier angemeldet. Mit solch einem Ansturm für unsere Krippenbaukurse haben wir nicht gerechnet“, so Türtscher weiter. Die über 30 Kinder kommen auch aus anderen Gemeinden wie Weiler, Batschuns oder Übersaxen. In Altenstadt arbeiten sie an ihren ganz speziellen Kunstwerken.

„Es macht einfach Riesenspaß zu sehen, wie die Krippen Schritt für Schritt entstehen“, erklärt Moritz Huber (14) seine Begeisterung fürs Krippenbauen. Seinen Freund Nico Türtscher (11) macht es besonders stolz, wenn Familie und Verwandte das Ergebnis loben. Die Kinder arbeiten einmal pro Woche je drei Stunden an ihrem Werkstück. Nach zehn Einheiten ist der Großteil fertig aufgebaut, dekoriert, verziert und angemalt.

 

Umfrage. Was machte dir beim Krippenbauen besonderen Spaß?

Maximilian Baur,
11 Jahre, aus Weiler:
Ich bin das erste Mal dabei. Besonders gut gefällt mir, der Fantasie freien Lauf zu lassen und sich besonders bei der Landschaft auszutoben. Bei meiner Krippe war es mir wichtig, dass sie nicht nur von Wüste umgeben ist.

Anna Giesinger,
13 Jahre, aus Götzis:
Das war die erste Krippe, die ich je gebaut habe. Als kleine Hilfe gibt es bei Kursbeginn einige Bilder zur Auswahl. Mir gefiel die orientalische Ausführung. Ich konnte beim Bau richtig kreativ sein – das machte Spaß.

Lea Baur,
14 Jahre, aus Weiler:
Durch einen Schulkollegen meines Bruders sind wir auf diesen Kurs gestoßen. Richtig Spaß machte mir die Gestaltung der Häuser und der Botanik. Es gibt solch große Vielfalt – und keine Krippe ähnelt der anderen.

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