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90.000 Tonnen Streusalz liegen für heimische Autobahnen bereit

"Fire Storm"-Fahrzeug als Rettung für hängengebliebene Lkw.
"Fire Storm"-Fahrzeug als Rettung für hängengebliebene Lkw. ©APA/HARALD SCHNEIDER
Vor dem Beginn des heurigen Winters hat die Asfinag 90.000 Tonnen Salz für den Einsatz auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen eingelagert. Außerdem stehen rund 400 Fahrzeuge und 1.200 Mitarbeiter des Autobahnbetreibers bereit, wenn es schneit oder Glätte herrscht.

Es braucht aber auch “Teamwork mit den Autofahrern”, betonte Asfinag-Geschäftsführer Josef Fiala am Montag. Die Lenker sollten auf die richtige Winterausrüstung achten und größere Sicherheitsabstände einhalten, sagte Fiala. Zusätzlich warnte er vor riskanten Überholmanövern der Räumstaffeln. Mit Überkopftafeln und engem Kontakt zum Verkehrsfunk im Radio wird von der Asfinag auf Kommunikation mit den Lenkern gesetzt.

Eigene Wetterprognosen

Eine Million Euro hat der Autobahnbetreiber heuer für die Weiterentwicklung von Technologien im Winterdienst investiert. Das betraf sehr viel im Bereich der Prävention, sagte Heimo Maier-Farkas, Leiter der Autobahnmeistereien. Für 240 Abschnitte auf dem Autobahnen- und Schnellstraßen-Netz werden eigene Wetterprognosen erstellt. “Wir können hier auf Mikroklimazonen Rücksicht nehmen”, betonte Maier-Farkas.

400 Glättemeldeanlagen und mehr als 3.500 Detektoren messen unter anderem, wie viel Restsalz noch auf der Straße ist, wie hoch die Fahrbahntemperatur ist oder ob es regnet oder schneit. Einzelnen Autobahnmeistereien verfügen außerdem über besondere Messstellen zur Vorhersage von Raureif und Reifglätte.

“Noch keine Alternative zum Salz”

Mithilfe der Vorhersagen wird bei niedrigen Temperaturen präventiv Salz gestreut, bevor es zu Niederschlägen kommt, um eine “schwimmende Oberfläche” aufrecht zu erhalten, erläuterte Maier-Farkas. Das Salz wird mit Wasser vermischt, damit es nicht so leicht von der Fahrbahn geweht wird. “Es gibt bis jetzt noch keine Alternative zum Salz”, betone Maier-Farkas. Die Devise ist jedoch, so wenig wie möglich zu streuen. “Wir benötigen nur rund drei Gramm Salz pro Quadratmeter. Das entspricht etwa der Menge, die man auf ein Frühstücksei streut.”

“Fire-Storm” im Einsatz

Salz kann nur Schneemengen bis zu rund einem Zentimeter Höhe tauen. Sollte es bei starkem Schneefall beispielsweise wegen Lkw mit falscher Bereifung zu einem Stillstand auf einer Autobahn kommen, stehen der Asfinag auch “Fire Storm”-Fahrzeuge zur Verfügung. Der Lkw-Aufbau sprüht am Heck ein 40 Grad warmes Sole-Gemisch auf die Straße und “schneidet” den Schnee förmlich, erklärte Maier-Farkas. Zum Einsatz kommt der “Fire Storm” auf der Wiener Außenringautobahn (A21) und ab 2018 auch auf der Tauernautobahn (A10). Dort und auf der Südautobahn (A2) im Packabschnitt positioniert die Asfinag bei einsetzenden Schneefällen außerdem Abschleppfahrzeuge an neuralgischen Punkten.

(APA)

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