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9.532 Euro für Waisen in Malawi „erlaufen“

Direktor Christof Jagg übergibt den Scheck an Markus Fröhlich von der Aktion „Bruder und Schwester in Not“.
Direktor Christof Jagg übergibt den Scheck an Markus Fröhlich von der Aktion „Bruder und Schwester in Not“. ©TF
 Hohenems. 390 Schüler der Volksschule Markt und 40 aus der VS Ems-Reute beteiligten sich am Stundenlauf zur Unterstützung von Waisenkindern in Malawi, einem Binnenstaat in Südostafrika und einem der ärmsten Länder der Welt.Die so gesammelten 9.
Stundenlauf-Erlös für Waisenkinder in Malawi

532,50 Euro wurde im Rahmen der Ehrungen von rund 40 Schülerlotsen und den fleißigsten Lesern und Leserinnen, die mit Gutscheinen der Buchhandlung Lesezeichen bedacht wurden, an Markus Fröhlich von der Aktion „Bruder und Schwester in Not“ übergeben. Aufgebracht wurde die „Wahnsinnssumme“ (so Direktor Christof Jagg) durch den sog. Stundenlauf, bei dem die Schüler in einer Dreiviertelstunde möglichst oft die etwa 250 Meter lange Runde vom Schulhof, vorbei am Löwensaal, über den Schlossplatz und entlang des Emsbaches wieder retour auf den Schulhof zu bewältigen hatten. Angefeuert wurden die Läufer dabei von Zahlreichen Müttern, Vätern und Verwandten, die vom Rand der Laufstrecke aus die Runden ihrer Sprösslinge verfolgten.

Bereits im Vorfeld hatten sich die Volksschüler Eltern, Verwandte, Nachbarn, Bekannte etc. als Sponsoren ausgesucht, die dann einen kleinen Betrag pro zurückgelegter Runde oder einen Fixbetrag bezahlten. Ergänzt wurde die Summe durch eine 300 Euro-Spende der Hypo-Bank und 100 Euro von der Stadt Hohenems. Die Klassenlehrer zählten und bestätigten die die Anzahl der Runden, die sie auf der Startnummer der einzelnen Läufer abzeichneten, und verteilten am Schluss auch ein Erfrischungsgetränk fürs Mitmachen.

Ein Teil des Geldes werde heuer für Nahrungsmittel aufgewendet, denn nach Jahren der Dürre hat heuer extrem viel Regen zu Ernteausfällen in Malawi geführt. „Der südliche Teil von Malawi stand im Februar unter Wasser, die Ernte war verwüstet, die Preise stiegen ums Doppelte“, berichtete Markus Fröhlich. Die Stiftung „Bruder und Schwester in Not“ unterstützt Gesundheits-, Bildungs- und Ernährungsprojekte in den ärmstenLändern der Welt und hat etwa in Malawi ein Spital, eine Geburtenstation, Schulen und Waisenheime aufgebaut, denn in diesem südostafrikanischen Land leben über eine Million Aidswaisenkinder.

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