77 Prozent der Wiener loben das Gesundheitswesen

Durch die Bank stellten die Wienerinnen und Wiener für Gesundheit und Soziales ein erfreuliches Zeugnis für die Stadt aus.

Ein Großteil der Wiener stellt laut einer Umfrage dem Gesundheitswesen ihrer Heimatstadt ein gutes Zeugnis aus. Demnach urteilten 77 Prozent der insgesamt 8.700 Befragten auf eine entsprechende Frage mit “sehr gut” oder “gut”. Dies bestätige die hervorragenden Dienstleistungen der Stadt in diesem Bereich, interpretierte Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (S) Teilergebnisse der Studie “Leben in Wien“, die bereits vor drei Wochen präsentiert wurde.

Besonders der städtische Gesundheitsdienst (Magistratsabteilung 15) habe ausgezeichnete Noten bekommen. 84 Prozent der Menschen, die diesbezügliche Leistungen in Anspruch genommen hatten, hätten gute Erfahrungen gemacht. Besonders die Vorsorgeuntersuchung werde gut angenommen. Zwei Drittel der Wiener über 40 Jahre – im Jahr 2008 genau 14.286 – nehmen das Angebot laut Wehsely regelmäßig an.

Auch die Beratungszentren “Wohn- und Pflegeheime” sowie “Pflege und Betreuung zu Hause” des Fonds Soziales Wien würden gute Arbeit leisten, was eine Zustimmung von 81 bzw. 78 Prozent zeige. Das Versorgungsangebot mit Pflege- und Seniorenheimen bekam bei der Umfrage die Durchschnittsnote 2,2 (Schulnotensystem), wobei jene Menschen, die in den Einrichtungen leben, bessere Noten vergeben hätten, versicherte die Stadträtin.

Bei den Spitälern lag der Zustimmungsgrad bei 86 Prozent. Grund für das erfreuliche Feedback sei unter anderem das “professionelle Entlassungsmanagement”. Dadurch sei es gelungen, die durchschnittliche Verweildauer von 12,5 Tage im Jahr 1989 auf 7,5 Tage im Vorjahr zu senken. Im Zuge der Studie wurde nicht nur die Zufriedenheit der Wiener in Sachen Gesundheitswesen, sondern auch ihre Einstellung zu Wohnsituation oder Umweltqualität, zum Verkehrsangebot oder den Einkaufsmöglichkeiten erhoben.

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