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7585 Vorarlberger pendeln täglich ins Fürstentum

Weit über 6000 Pendler fahren täglich über den Grenzübergang Tisis-Schaanwald nach Liechtenstein.
Weit über 6000 Pendler fahren täglich über den Grenzübergang Tisis-Schaanwald nach Liechtenstein. ©Manfred Bauer
Feldkirch/Tisis. 50,1 Prozent der Beschäftigten in Liechtenstein sind Grenzgänger, 46 Prozent davon kommen aus dem Ländle, wovon der Großteil täglich über den Grenzübergang Feldkirch-Schaanwald nach Liechtenstein pendelt.

Insgesamt arbeiteten Ende 2007 in Liechtensteins Wirtschaft 32.435 Personen, um 4,4 Prozent mehr als im Jahr 2006. Nicht weniger als 16.242 Personen kamen 2007 als Grenzgänger (7958 aus der Schweiz, 7585 aus Vorarlberg und 649 aus Deutschland) ins Land, um 1104 mehr als im Jahr zuvor. Überraschend ist dabei die Tatsache, dass von den über 16.000 Grenzgängern 40 Prozent Frauen sind. 55,1 Prozent der Pendler sind im Dienstleitungsbereich, 43,5 Prozent in der Produktion und ganze 1,4 Prozent in der Landwirtschaft beschäftigt. Noch signifikanter ist aber jene Zahl, die den hohen Ausländeranteil in der gesamten Liechtensteiner Wirtschaft aufzeigt: Nur etwa ein Drittel der Arbeitsplätze im Fürstentum wird von Personen besetzt, die einen Liechtensteiner Pass besitzen. Klaus Tschütscher, der Liechtensteiner Wirtschaftsminister, zu der von der Regierung in Auftrag gegebenen „Wirtschaftsstudie Liechtenstein 2008“: „Die Bedeutung des Industriesektors für die liechtensteinische Volkswirtschaft widerspiegelt sich auch im Außenhandel. Der Exportüberschuss liegt bei umgerechnet 28.000 Euro pro Kopf der Bevölkerung und ist damit höher als in allen Nachbarländern.“ Weiter kommentiert Tschütscher, dass die Exportwirtschaft stark auf Westeuropa ausgerichtet sei, denn rund 61 Prozent aller liechtensteinischen Exporte gingen nach Westeuropa, gefolgt von Nordamerika und Ostasien. Manfred Bauer

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