Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

62. Bregenzer Festspiele als Augen- und Ohrenschmaus

Bregenz - In zwei Wochen beginnen die 62. Bregenzer Festspiele (18.7. bis 19.8.). Die Neuinszenierung (2007/08) des Puccini-Opernthrillers "Tosca" auf der Seebühne verspricht ein grandioser Augen- und Ohrenschmaus zu werden.

Das neue Spiel auf dem See wird von einem überdimensionalen Auge beherrscht, das menschliche Leidenschaft und Eifersucht ebenso symbolisiert wie den Polizei- und Überwachungsstaat. Dazu kommt das zur Raumsimulation ausgereifte Akustiksystem (BOA – Bregenz Open Acoustics), durch das die Freilufttribüne zum Klang-Dom werden soll.

Erste Impressionen vom bevorstehenden Festspielsommer am Bodensee vermittelte heute, Donnerstag, der internationale „Pressetag“ der Festspiele. Intendant David Pountney sowie die Verantwortlichen der beiden großen Opernproduktionen – als Hausoper wird Benjamin Brittens Spätwerk „Tod in Venedig“ aufgeführt – ermöglichten erste Probeneindrücke und informierten über die Vorbereitungen. Pountney verspricht für den Festspielsommer 2007 ein „intelligentes Spektakel“ auf der Seebühne und ein „spannendes Menü“ mit dem Gesamtprogramm. Ab kommender Woche greifen auch die Wiener Symphoniker direkt in das Probengeschehen ein.

Außer Puccinis Tosca steht das Festspielprogramm 2007 mit einem Schwerpunkt rund um den englischen Komponisten Benjamin Britten (1913-1976) ganz im Zeichen von „Britten and Britain“. Im Konzertprogramm kontrastiert dazu Brittens Freund Dimitri Schostakowitsch (1906-1975). Mit Gastspielen des Hamburger Thalia Theaters („Ein Sommernachtstraum“) im Festspielhaus und des Wiener Theaters in der Josefstadt mit „Gefährliche Liebschaften“ im Kornmarkttheater spielt auch das Sprechtheater eine zentrale Rolle.

Die musikalischen Leitung von Tosca liegt beim Deutschen Ulf Schirmer, es inszeniert Philipp Himmelmann, das Bühnenbild schuf Johannes Leiacker. Premiere ist am 19. Juli 2007. Im Kontrast zum Freiluftspektakel steht „Tod in Venedig“ (Eröffnungspremiere 18. Juli), Brittens letztes Musiktheaterwerk, das als Koproduktion bereits am 8. Juni beim englischen Aldeburgh Festival als Premierenerfolg gefeiert wurde. Das Werk orientiert sich an der gleichnamigen Novelle von Thomas Mann und wird 2008 auch in Prag gespielt. Die musikalische Leitung liegt beim Briten Paul Daniels, für die Inszenierung zeichnet der japanische Starregisseur Yoshi Oida verantwortlich, das Bühnenbild stammt vom Niederländer Tom Schenk.

Unter dem Motto „Made in Britain“ wirft Kunst aus der Zeit (KAZ) einen Blick auf die britische Gegenwartsmusik: Auf dem Programm stehen u.a. Performances der Gruppe Gob Squad, Edward Rushtons neue Oper The Shops und Benedict Masons Fußball-Oper Playing Away in der Inszenierung von David Pountney.

(62. Bregenzer Festspiele vom 18. Juli bis 19. August; Informationen unter www.bregenzerfestspiele.com)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Bregenz
  • 62. Bregenzer Festspiele als Augen- und Ohrenschmaus
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen