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600 Teilnehmer erwartet beim Theo Berufsinfo Forum

"Theo" am Donnerstag, 5. Februar im Bildungshaus St. Arbogast.
"Theo" am Donnerstag, 5. Februar im Bildungshaus St. Arbogast. ©Kath. Kirche Vorarlberg
„Da ist was im Busch“  - Buschenschank auf katholisch – geht das überhaupt? Ja, das geht und wie das zusammenpasst und wie man sich dabei noch über Berufe mit Berufung informieren kann, davon überzeugen sich 600 Schüler/innen und Lehrer/innen am Donnerstag, 5. Februar im Bildungshaus St. Arbogast selbst. Denn dann heißt es beim Theo-Berufsinfoforum: „Ausg‘steckt is!“


Götzis (PDF) Den Organisator/innen des Theo-Forums ist ja prinzipiell vieles, um nicht zu sagen alles zuzutrauen. 2015 steckt aber noch ganz besonders was im Busch. Ob das Motto des Theo 2015 – „Da ist was im Busch“ – nun auf den brennenden Dornbusch aus der Bibel anspielt oder einfach zu Blicken auf das Dahinter anregen will, davon mache sich jede/r selbst ein Bild. Sicher ist, dass es sich lohnt. Denn wo sonst trifft man auf eine derartige Dichte an Beruf(ungen) – von der Journalistin bis zum Franziskanerpater aus der Bronx. Und alle stehen sie den Fragen der Schüler/innen Rede und Antwort und erzählen dabei, warum sie tun, was sie tun.
„Das wichtigste beim THEO-Forum ist uns die persönliche Begegnung untereinander und die vielen Gespräche, die in lockerer Atmosphäre stattfinden. 80 Mitarbeiter/innen aus pastoralen und sozialen Berufen stehen für die Fragen der Schüler/innen bereit. Hier kann man sich aus erster Hand bei Profis informieren über Ausbildungswege, Berufschancen, und Orientierungs-Werkzeuge bei der Berufungsfindung“, erklärt Organisatorin Elisabeth Fenkart von der Berufungspastoral der Katholischen Kirche Vorarlberg.

Der Mönch aus der Bronx
Über ganz spezielle Berufs-Chancen berichtet dann wohl besonders einer: Bruder Paulus Tautz aus der Bronx. Geboren in der ehemaligen DDR war schon einmal die Entscheidung, in einen Orden einzutreten, keine ganz gewöhnliche. Dass er dann aber auch noch in die Bronx übersiedelte und genau dort, wo Armut und Kriminalität an der Tagesordnung stehen, mit seinen Mitbrüdern in einer Kirche arbeitete, die dichter am Alltag der Menschen nicht sein könnte, ist wohl nur schwer zu toppen.
Denn Bruder Paulus Tautz ist einer jener Ordensmänner, die buchstäblich barfuß in der Bronx umsetzen, was Nächstenliebe meint.
Dazu gehört dann schon auch einmal, das abendliche Taxi für jugendliche Heimkehrer/innen zu spielen, weil es alleine auf den Straßen schlicht und einfach zu gefährlich wäre.

Talente erkennen und dann aus dem Vollen schöpfen
„Das THEO-Forum macht so deutlich, dass zu einem erfüllten Leben nicht nur die Freude am künftigen Studium und Beruf gehört, es geht auch darum die eigenen Talente, Fähigkeiten, Bedürfnisse, Sehnsüchte zu kennen und ernst zu nehmen – damit zu arbeiten und aus dem Vollen zu schöpfen”, setzt Elisabeth Fenkart sich und dem Theo-Forum ein ambitioniertes Ziel. Ob sie es erreichen, gilt es am 5. Februar im Bildungshaus St. Arbogast zu erfahren.

Was man nicht verpassen sollte

Busch-Ateliers und Talks
Hier diskutieren Gäste wie der Kabarettist Markus Linder, die Journalistin Jutta Berger, Bischof Benno Elbs oder der Rollstuhl-Tennisspieler Thomas Flax zu Fragen rund um ihre Berufe und die Herausforderungen, die sich ihnen dabei heute stellen. Besonders aktuell: “Was ist los mit dem Islam – Hilft die Theologie?“, ein Theo-Atelier mit Pastoralamtsleiter Walter Schmolly.
Barfuß in der Bronx- Bruder Paulus Tautz (Franciscans oft he Renewal)

Geboren in Ostdeutschland, erlernte Paulus Tautz zunächst den Beruf des Porzellangestalters. Mit 19 trat der überaktive Problemschüler ins Kloster ein und begann schließlich Kunst zu studieren. Von der Obdachlosenarbeit über die Gefangenenseelsorge zog es ihn schließlich in die Bronx, wo er eine lebendige Kirche inmitten der Armut entdeckte.

Reise zu gewinnen – Vom Klosterladen zum Weltjugendtag 2016
Im Jahr der Orden darf ein Blick in den Theo-Klosterladen nicht fehlen: Dazu gibt es eine Reise zum Weltjugendtag 2016 nach Polen zu gewinnen. Papst Franziskus ist übrigens selber am Ordensstand anwesend –lebensgroß, allerdings nur aus Karton.


Da brennt der Busch
Die junge Kirche erleben beim upDate-Gottesdienst oder sich ganz einfach informieren über den Zivildienstes im In- und Ausland.


Infos in der Buschenschank
Im großen Saal von St. Arbogast gibt es eine Buschenschank und ein Gartencafé – da steckt also viel im Busch – hier informieren: Religionslehrer, Krankenhausseelsorge, Theologiestudenten, Caritas, Aha, … über pastorale und soziale Berufe
Und für das leibliche Wohl ist übrigens auch gesorgt, zum Beispiel beim „Biblischen Kochen“ mit dem Journalisten Christian Suter.

 

Quelle: Kath. Kirche Vorarlberg

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