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60 gemeinsame schöne Jahre

Gesundheit wünschen sich die Jubilare zum diamantenen Hochzeitsjubiläum.
Gesundheit wünschen sich die Jubilare zum diamantenen Hochzeitsjubiläum. ©Privat/Karin Lässer
Einander zu haben, sich gegenseitig zu unterstützen und füreinander da zu sein, das ist für Gertrud und Wilfried Freuis das Rezept, auch Herausforderungen zu begegnen.
Diamantene Hochzeit

Schon seit den Kindertagen kennen sich die beiden Haselstauder, Gertrud, geb. Dorner, die in nach der Schule in der Bäckerei Ulmer Brot verkaufte, und Wilfried Freuis, er arbeitete als angelernter Facharbeiter als Gravur-Walzenätzer.

Durch Gertruds Bruder, der den jungen Tambour-Musikanten Wilfried oft mit nach Hause brachte, lernten Gertrud und Wilfried sich dann näher kennen und mit ihm durfte sie auch zum Musikball der Haselstauder Musik, gerade 17 Jahre alt und mit der Erlaubnis der Eltern. Aus ihrer Freundschaft entstand bald Liebe, die sie zwei Jahre später, am 8. Oktober 1960, mit der Hochzeit in der Kirche Haselstauden vor Pfarrer Hohl mit dem Bund fürs Leben besiegelten.

Hausbau

Schräg gegenüber seinem Bauplatz bezog das frisch vermählte Paar eine Zweizimmerwohnung und begrüßte voller Freude 1963 seine Tochter Sabine. 1966 war das geplante Haus fertig und die Familie zog um. 1967 schlossen sie glücklich Tochter Andrea in die Arme. Damit war die Familienplanung abgeschlossen und die weitere Zukunft konnte geplant werden. Wilfried Freuis entschloss sich 1970 nach Arbeitsstellen als Omnibusfahrer und Fahrlehrer, Polizist zu werden und besuchte dafür den Fachkurs für Dienstführende Polizeibeamte in Wien. Die Arbeit bei der Stadtpolizei als dienstführender Beamter übte er mit viel Freude bis zur Pensionierung aus. Durch seine flexiblen Arbeitszeiten war es Gertrud möglich, neben dem Haushalt und der Kindererziehung, dem großen Garten, Nähen und Stricken, als Nachstickerin auch etwas zum Familieneinkommen beizutragen.

Ruhiger Lebensabend

„Wir sind totale Familienmenschen und sind stolz auf unsere Kinder mit Partnern und freuen uns auf die Besuche der vier Enkel und inzwischen acht Urenkelkinder. Früher waren wir leidenschaftliche Köche, und unsere Kreationen waren sehr beliebt“, erklären die Jubilare. Das war auch in Cavallino nahe Venedig so, das dem Paar zur zweiten Heimat wurde. 35 Jahren war es dort im eigenen, modernst eingerichteten Wohnwagen im Urlaub und hat für und mit den Nachbarn gekocht, Rezepte getauscht und die Geselligkeit gepflegt. Das ist nun aufgrund altersbedingter Einschränkungen nicht mehr möglich, doch merkt Willi an, dass er der von ihnen sehr geschätzten 24-Stunden-Pflegerin Gabi sagt, was sie gerne essen und ihr Tipps gibt, wie sie köstliche Gerichte zubereiten kann. Als Technikfreak könnte man Wilfried bezeichnen, der im Laufe der Jahre seinen Computer immer besser kennenlernte und oft um Rat bei technischen Problemen gefragt wird.

„Seit zwei Jahren sind wir beide sehr eingeschränkt, hüten meist zusammen das Bett, sehen fern und lassen uns von Gabi verwöhnen“, lacht Opa Willi, wie Wilfried von allen liebevoll genannt wird. „Unser diamantenes Hochzeitsjubiläum feiern wir gemütlich zu Hause und wünschen uns für die Zukunft vor allem noch viele gemeinsame Jahre in Gesundheit.“

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