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55-Jahre-Jubiläum der Erlacher Funkenzunft

Der Kinderfunken ist seit vielen Jahren ein fixer Bestandteil des Funkentreibens im Erlach.
Der Kinderfunken ist seit vielen Jahren ein fixer Bestandteil des Funkentreibens im Erlach. ©TF
Der Kinderfackelzug im Erlach musste wegen Sturmböen abgesagt werden
Bilder vom Funkentreiben im Erlach

Hohenems. Die älteste Funkenzunft von Hohenems baut seit 55 Jahren im Norden der Nibelungenstadt ihren „Erler Funken“ – traditionell als Lattengerüst, mit einer Füllung aus Abbruchholz, mit Buscheln verkleidet und darüber einer dicken Reisigschicht.

Mit dem Aufbau des heuer etwa zwanzig Meter hohen Funkens und des Kinderfunkens waren von Freitag Nachmittag bis Samstag Mittag 35 Freiwillige beschäftigt, als Funkenmeister zeichnete zum vierten Mal Patrick Amann, der Sohn des langjärigen Funkenmeisters Bertram „Bäbe“ Amann, verantwortlich. Die Funkenhexen für den großen wie auch für den Kinderfunken wurden von Marianne Fenkart, die diese Arbeit seit 55 Jahren macht, und Michaela Häfele angefertigt.

Seit 1996 bildet der Kinderfackelzug einen wichtigen Bestandteil des Funkentreibens im Erlach, das vor allem auch ein Fest für Kinder sein soll. Leider musste der Kinderfackelzug am vergangenen Samstag wegen starker Windböen abgesagt werden. Problemlos ging dann aber das Abbrennen des etwa acht Meter hohen Kinderfunkens vor sich. Ehe dann am Abend Zunftobmann Norbert Fenkart und Funkenmeister Patrick Amann – unterstützt von Bürgermeister Dieter Egger sowie den Stadträten Friedl Dold und Markus Klien – den Erler Funken in Brand setzten, stieg noch das große Erler Feuerwerk.

Sandra und Hubert Fenkart sowie Markus Lusser zauberten ein imposantes Jubiläumsfeuerwerk in den nächtlichen Himmel mit 350 Zündpunkten, weit über 2.000 Effekten, Silber- und Goldweiden sowie Sonnenblumen und erstmals auch ein Bodenfeuerwerk mit Vulkanen und Fontänen.

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