530 Rinder von den Emser Alpen ins Tal getrieben

Das Ende des Alpabtriebes wird stets von vielen Zuschauern verfolgt.
Das Ende des Alpabtriebes wird stets von vielen Zuschauern verfolgt. ©TF
Hohenems. Beim Alpabtrieb Ende September zogen rund 530 Rinder von den Emser Alpen ins Tal. Die Tiere wurden vom Alppersonal in der Mühlegg, traditionell begleitet durch ein Volksfest, wieder den Besitzern übergeben. Die Alpsaison dauerte insgesamt 17 Wochen, wobei die Tiere ab dem 1.
Alpabtrieb von den Emser Alpen

Juni vier Wochen in Schuttannen sömmerten. Anschließend ging es über eine Weglänge von rund 25 Kilometern für zehn Wochen über das Ebnitertal auf die Hochalpen Süns sowie Hinter- und Vordermellen und seit Mitte September wieder zurück nach Schuttannen.

 

Die Herde wurde in die zwei Hirtschaften „Ruheshütta“ und „Wendelinshütta“ unterteilt. Seit vielen Jahren sind Matthias und Cornelia Klocker für die Herde in der Ruheshütta verantwortlich während Thomas und Lisa Gassner heuer erstmals für die Herde in der Wendelinshütte zuständig waren. Ein Drittel des Viehs stammt von Hohenemser Bauern, der Rest kommt aus den umliegenden Gemeinden.

Der heurige Sommer war durch die lang anhaltende Trockenheit geprägt, was sich – insbesondere in Schuttannen – auch auf die Menge und die Qualität des Futters auswirkte. Aufgrund ihrer Höhenlage waren die Alpen Süns sowie Vorder- und Hintermellen durch Niederschläge wie Tau und Regen sowie die niedrigen Temperaturen eher begünstigt.

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