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4. Abonnementkonzert Symphonieorchester Vorarlberg

August Zirner hat bereits in über 60 Filmproduktionen mitgewirkt und führt erzählerisch durch die Osterkonzerte des Symphonieorchesters Vorarlberg.
August Zirner hat bereits in über 60 Filmproduktionen mitgewirkt und führt erzählerisch durch die Osterkonzerte des Symphonieorchesters Vorarlberg. ©Michael Thurm
Die nächsten Abonnementkonzerte an den Osterfeiertagen stellt das Symphonieorchester Vorarlberg unter das Motto „Das Jahr 1913“. Präsentiert werden Werke von Igor Strawinsky und Max Reger – beide Stücke wurden im Jahr 1913 uraufgeführt.

Der bekannte Schauspieler August Zirner ist dabei als Erzähler zu erleben. Dirigiert wird das Konzert am 31. März in Schwarzenberg, Angelika-Kaufmann-Saal, von Alexander Drčar. 

Es ist ein Highlight dieser Saison: Zum hundertjährigen Jubiläum der Uraufführung von Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“ werden der Schauspieler August Zirner und der Dirigent Alexander Drčar dem Publikum die revolutionäre Kraft dieses Werkes näherbringen. Ein Musikvermittlungsprogramm der besonderen Art, wie Michael Löbl, Geschäftsführer des Symphonieorchesters Vorarlberg, erklärt: „Ohne Strawinskys ‘Le Sacre du Printemps’ würde heute jede Filmmusik anders klingen – es ist ein Meilenstein der Musikgeschichte.“

Das Jahr 1913
Das Jahr 1913 war in vieler Hinsicht ein besonderes Jahr des vergangenen Jahrhunderts: Im letzten Jahr vor Kriegsausbruch sind sowohl politisch entscheidende Veränderungen als auch kulturell wesentliche Werke entstanden. Vor genau 100 Jahren ereignete sich auch im Pariser Théâtre des Champs-Élysées einer der größten Skandale der Musikgeschichte: Während der Uraufführung des Balletts „Le Sacre du Printemps“ des jungen russischen Komponisten Igor Strawinsky entwickelte sich eine Saalschlacht. Angestachelt durch die bis dahin unerhörte Musik, die komplexen Rhythmen, Klänge und Harmonien on Strawinskys Werk lieferten Gegner und Befürworter einander erbitterte Gefechte.

Ebenfalls im Jahr 1913 uraufgeführt wurde die spätromantische Böcklin-Suite von Max Reger. Reger war im Gegensatz zu Strawinsky ein Komponist, der die romantische Tradition und deren harmonische Strukturen bis zum letzten Ton ausreizte. Beiden Stücken widmet sich das Symphonieorchester Vorarlberg bei den Osterkonzerten. Der bekannte Schauspieler August Zirner führt dabei erzählerisch durch den Abend.

Besonderer Musikvermittlungsabend
Ist es möglich, sich in das Pariser Publikum von 1913 hineinzuversetzen? Warum sind auch heute noch in jeder Filmmusik Elemente aus Strawinskys Stück zu finden? Warum ist „Sacre“ auch 100 Jahre nach seiner Uraufführung noch immer so schwierig zu spielen? Diesen und anderen Fragen wollen der Schauspieler August Zirner und Dirigent Alexander Drčar auf den Grund gehen. Zirner ist aus zahlreichen Kino- und Fernsehproduktionen bekannt und bekam für seine Rolle im Film „Wut“ im Jahr 2006 den Grimme-Preis verliehen.

Die Konzertbesucher erwartet ein Musikvermittlungsabend der besonderen Art. Aufgrund der großen Orchesterbesetzung finden die Konzerte am 1. und 2. April im Festspielhaus Bregenz statt.

Nähere Informationen: www.symphonieorchester-vorarlberg.at

Freier Kartenverkauf bei
Bregenz Tourismus, +43/5574/4080, tourismus@bregenz.at
Feldkirch Tourismus, +43/5522/73467, karten@feldkirch.at
Tourismusbüro Schwarzenberg, +43 (0)5512 3570-48, info@schwarzenberg.at

In allen anderen v-ticket Vorverkaufsstellen und allen Filialen der Volksbank Vorarlberg oder online unter www.v-ticket.at, www.sov.at

Ermäßigungen für Schüler, Studenten und Ö1 Clubmitglieder.

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