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390 Besucher bei den Emser Reiseziel Museum-Terminen

Im Mühlenmuseum gab Museumsleiter Ing. Bernd Amann insgesamt acht Führungen.
Im Mühlenmuseum gab Museumsleiter Ing. Bernd Amann insgesamt acht Führungen. ©TF
 Zahlreiche Interessierte nutzten die ersten zwei „Reiseziel Museum“-Termine in Hohenems
390 Gäste besuchten die zwei Hohenemser Museen

 

Hohenems. Auch heuer beteiligen sich das Jüdische Museum Hohenems und Stoffels Säge-Mühle an der Aktion „Reiseziel Museum“, an der in Vorarlberg, Liechtenstein und dem Kanton St. Gallen insgesamt 43 Museen teilnehmen.

Dabei können die Gäste um lediglich einen Euro bzw. einen Franken die teilnehmenden Museen besuchen. Voraussetzung ist allerdings der Besitz eines Vorarlberger Familienpass, der im jeweiligen Wohnsitz-Gemeindeamt kostenlos angefordert werden kann. Beim ersten Besuch eines Museums erhielten die Kinder eine kleine Überraschung, einen Reisepass, mit dem man auch tolle Preise gewinnen kann, und einen Reisekoffer aus Holz.

390 kleine und große Museumsfreunde nahmen an den beiden ersten Terminen die Gelegenheit zum Besuch der beiden Hohenemser Museen war. Im einzigartigen Mühlenmuseum Stoffels Säge-Mühle an der Sägerstraße Richtung Emsreute bot Museumsleiter Ing. Bernd Amann unter dem Motto „Kornmahlen und Holzsägen“ bei insgesamt acht Führungen einen Einblick in 2.000 Jahre Mühlentechnik. Dabei erläuterte er sowohl die Freiluftanlage mit der in Originalgröße nachgebauten Säge und Mühle als auch die Funktionsweise der 35 Müllereimaschinen, die in der ehemaligen Sägewerkshalle zu besichtigen sind.

Die kleinen Mühlenbesucher konnten anschließend an den Film „Vom Korn zum Brot“ ein Wasserrad gestalten und eine Mühlenmaus basteln sowie eine eigene Mühle als Bastelbogen in den mitgebrachten Reisekoffer packen. Im Jüdischen Museum konnte man in der Dauerausstellung die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Hohenems kennenlernen. Darüber hinaus wurde unter dem Motto „Lechaim! Auf das Zusammenleben!“ durchgehend ein Programm geboten.

„Ob in Tel Aviv, Jaffa oder Hohenems – das Zusammenleben gelingt dort wie hier mal recht, mal schlecht. Vielleicht fruchtet das gemeinsame Trinken von Jaffa-Orangensaft?“, hieß es in der Einladung. Nach einer Rallye durch das Museum, bei der es sieben Rätsel zu lösen galt, konnte man es ausprobieren. Die dritte und letzte Möglichkeit, um nur einen Euro pro Person ein Museum zu besuchen, bietet sich am Sonntag, dem 1. September

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