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Salzburg-Wahl: Markus Wallner sieht Westachse gestärkt

Über die Auswirkungen auf die NR-Wahl sind die Ländle-Klubchefs (hier bei der Budget-Besprechung im Herbst 2012) geteilter Meinung.
Über die Auswirkungen auf die NR-Wahl sind die Ländle-Klubchefs (hier bei der Budget-Besprechung im Herbst 2012) geteilter Meinung. ©VOL.AT/Hartinger (Archivbild)
Je nach Parteizugehörigkeit erfreute bis wenig überraschte Reaktionen kommen aus Vorarlberger Landespolitik zum Ergebnis der Salzburger Landtagswahl. Auch über die Auswirkungen auf die NR-Wahl im Herbst ist man geteilter Meinung.

Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (V) freute sich angesichts des Salzburger Wahlergebnisses vor allem über die Stärkung der Westachse. “Vorarlberg, Tirol und Salzburg werden gemeinsam eine starke Achse schmieden”, erklärte Wallner in Hinblick auf die bevorstehenden Bund-Länder-Verhandlungen. Der Landeshauptmannwechsel werde den Westen auch innerhalb der ÖVP stärken. “Wilfried Haslauer ist der richtige Mann für die Aufräumarbeit, die in Salzburg ansteht. Er wird das mit einer großen Professionalität angehen”, so Wallner. Aus der Salzburg-Wahl Schlüsse für die Nationalratswahl zu ziehen, sei wegen der besonderen Umstände der Landtagswahl sehr schwierig, “aber etwas Rückenwind wird man mitnehmen”.

“Man hat natürlich gewusst, dass wir verlieren werden”, gab sich der Vorarlberger SPÖ-Chef Michael Ritsch in einer ersten Reaktion wenig überrascht. “Mit öffentlichen Geldern darf man nicht spekulieren. Das hat der Wähler klar abgestraft. Das Ergebnis ist zur Kenntnis zu nehmen”, sagte er. Das Resultat bedeute nicht nur für die SPÖ, sondern auch für die ÖVP, die beide an dem Finanzskandal beteiligt gewesen seien, das bisher schlechteste Ergebnis. “Mir tut es leid um Gabi Burgstaller, weil alles, was sie gut gemacht hat, jetzt in den Hintergrund rückt”, sagte Ritsch. “Jede Wahl, die man verliert, bedeutet natürlich keinen Rückenwind”, so Ritsch auf die kommende Nationalratswahl angesprochen.

“Ein sehr erfreuliches Ergebnis, zu dem man nur herzlich gratulieren kann”, kommentierte Vorarlbergs FPÖ-Obmann Dieter Egger das Resultat für die Salzburger Freiheitlichen. Die Wähler hätten den rot-schwarzen Finanzspekulationen klar eine Absage erteilt. Jede Landtagswahl habe eigene Gegebenheiten und regionale Faktoren, für die Nationalratswahl sei daraus kaum etwas abzuleiten. Es zeige sich zudem, dass man auf die Umfragen von Meinungsforschern nichts mehr geben könne, so Egger in Bezug auf die abweichenden Prognosen.

Große Freude herrschte naturgemäß bei den Grünen. “Super, super, super – ein sensationelles Ergebnis”, so der Vorarlberger Grünen-Sprecher Johannes Rauch. Das Resultat der Grünen sei geradezu als “Erdrutschsieg” zu bezeichnen. Die seriöse Arbeit im Untersuchungsausschuss zur Aufklärung des Salzburger Finanzskandals habe sich bezahlt gemacht. Die Grünen hätten nun bei allen vier Landtagswahlen Zugewinne erreicht, der Weg für die Nationalratswahl sei damit bereitet. “Es ist ein gutes Zeichen, dass wir auch auf Bundesebene zulegen können, und es gelingen kann, die Blockadehaltung von Rot-Schwarz aufbrechen”, erklärte Rauch. (APA)

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