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356 Unterschriften gegen Kohlplatzstraßenverbauung

Derzeit verläuft die Flächenwidmung in der Kohlplatzstraße mitten durch den Pool...
Derzeit verläuft die Flächenwidmung in der Kohlplatzstraße mitten durch den Pool... ©Andrea Fritz-Pinggera
Am Mittwoch findet die öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung Hard im Rathaus statt. Auf der Tagesordnung steht u.a. eine Flächenwidmungsplanänderung in der Kohlplatzstraße, die im Zusammenhang mit einem geplanten Bauprojekt steht.

Die Initiative die sich gegen die derzeit geplante Kleinwohnanlage privater Investoren in der Kohlplatzstraße wendet, setzt ihre Hoffnungen in die Gemeindevertretungssitzung. Die Bürgerinnen und Bürger haben bereits 356 Unterschriften gesammelt, um gegen das Gebäude mit 8 Wohnungen, Flachdach und Tiefgarage in der sensiblen Uferzone ihr Veto einzulegen.

Änderung von Amts wegen

Im bestehenden Flächenwidmungsplan  war in der Kohlplatzstraße eine Teilfläche als “Sondergebiet Parkplatz” ausgewiesen worden, was nun in Baufläche Mischgebiet gewidmet wird. Weitere Teilflächen werden ebenfalls umgewidmet. Die Gemeindevertretung wird diese Flächen nun von Amts wegen umwidmen – es handle sich um eine Berichtigung heißt es aus dem Rathaus. Die Widmungsänderung hat allerdings keine Auswirkungen auf das geplante Objekt.

Zünglein an der Waage

Zur Realisierung des Bauvorhabens fehlt damit nur mehr eine Abstandsnachsicht von Seiten der Gemeinde (des Bürgermeisters/Gemeinderates). Das Proponentenkomitee aus Nachbarn und weiteren Unterzeichnern hofft, dass diese Abstandsnachsicht ungeachtet der Umwidmung versagt wird. “Wir hatten ein konstruktives Gespräch mit dem Bürgermeister, der sich die Pläne noch einmal genau ansehen will”, erzählt Gerlinde Fröhlich. “Wir setzen unsere Hoffnung darauf, dass Herr Köhlmeier die Unterschriften von einigen hundert Hardern ernstnimmt und die richtigen Entscheidungen trifft.”

Planänderung erwünscht

Vergangene Woche waren Vertreter der Gruppe in dieser Angelegenheit bei der  Volksanwaltanschaft. Die besorgten BürgerInnen formulieren aus Überzeugung: “Die vorliegenden Pläne der Anlage mit 8 Wohnungen sind eindeutig eine Übernutzung des Grundstückes. Das  Bauvorhaben ist eine Verschandelung eines der sensibelsten Plätze am Harder Seeufer. Weiters wird hier kein dringend benötigter Wohnraum geschaffen,  sondern Luxuswohnungen für eine bestimmte Klientel errichtet. Wir wünschen uns eine sorgsame Abänderung der Pläne und eine Architektur, die in die giebelgeprägte Uferlinie passt”.

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