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30 Jahre pro mente Vorarlberg

W. Lang, M. Laschalt-Schweigkofler, E. Weiskopf, LR M Rüscher und K. Wiesflecker.
W. Lang, M. Laschalt-Schweigkofler, E. Weiskopf, LR M Rüscher und K. Wiesflecker. ©Bernd Hofmeister/VLK
 Am Freitag wurde das Jubiläum „30 Jahre pro mente Vorarlberg“ der pro mente GmbH mit Hauptsitz in Dornbirn mit LR Martina Rüscher unter Einhaltung aller Covid19-Auflagen im Hohenemser Löwensaal gefeiert.
30 Jahre pro mente Vorarlberg

 

Die pro mente Vorarlberg bietet im Auftrag der Landesregierung seit 30 Jahren ambulante sozialpsychiatrische Betreuung, Krisenhilfe und Prävention an. Menschen von 6 bis 99 Jahren werden in einem Netz aus Beratungsstellen, Werkstätten, Tageszentren, Wohngemeinschaften und dem sozialpsychiatrischen Dienst (SpDi) in verschiedenen Gemeinden Vorarlbergs betreut. Das umfangreiche Leistungsangebot umfasst die ambulante Begleitung, die Betreuung in Wohngemeinschaften sowie tagesstrukturierende Maßnahmen. Auch eine professionelle Unterstützung im Bereich Arbeit und Beschäftigung wird durch pro mente Vorarlberg abgedeckt. Die sozialpsychiatrischen Angebote für Jugendliche und Kinder sowie die berufsorientierte Werktherapie Ju-on-Job zählen zu den wichtigen Angeboten der pro mente für junge Menschen.

 

Sensibilisierung als Chance

Psychische Erkrankungen sind mittlerweile als Thema in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Eine jährliche Filmreihe in Kooperation mit dem Spielboden Dornbirn und eine Veranstaltungsreihe im Spielboden dient der Aufklärung über psychische Erkrankungen in der breiten Bevölkerung. „Die pro mente hat sich stets für die Sensibilisierung und Akzeptanz für psychische Erkrankungen eingesetzt und wird auch die nächsten 30 Jahre in Kooperation mit dem Land Vorarlberg gute sozialpsychiatrische Arbeit leisten“, so Dr. Margarete Laschalt-Schweigkofler, die gemeinsam mit Dr. Elmar Weiskopf die Geschäftsführung der pro mente innehat. Neben dem virtuellen Gastreferat von Dr. Psota der die „Sozialpsychiatrie in Österreich heute und morgen“ betrachtete, wurde anlässlich der 30-Jahr-Feier vom letzten aktiven Gründungsmitglied Walter Lang ein Blick in die Entstehungsgeschichte der pro mente präsentiert. LR Rüscher bedankte sich beim Festakt für die Tätigkeit und nannte die pro mente eine “unverzichtbare Säule der Vorarlberger Gesundheitslandschaft“.

 

Start mit Selbständigen

Die heutige pro mente Gmbh startete vor 30 Jahren mit einem erstaunlichen Konzept. Selbständige psychiatrische Pflegekräfte, Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen und Fachärzt*innen bildeten seinerzeit als gleichberechtigte Werksvertragspartner*innen selbstverwaltete, sozialpsychiatrische Teams in Bregenz, Dornbirn und Feldkirch. Aus den sozialpsychiatrischen Vorläuferorganisationen wurden 1990 die „Psychosozialen Gesundheitsdienste Vorarlberg“, welche sich 2010 in „pro mente Vorarlberg“ umbenannten. In großen Entwicklungsschritten wurde das Angebot an sukzessive ausgebaut. Heute ist die pro mente ein gemeindenah organisiertes Dienstleistungsunternehmen mit fachlich ausgebildeten und sozial kompetenten Fachkräften.

 

Beratung, Beschäftigung, Rehabilitation

Dass Sozialpsychiatrie, Betroffene und Angehörige gleichberechtigte Partner*innen darstellen war früher keinesfalls üblich. Mittlerweile ist das trialogische Konzept – die Kooperation von Fachkräften, Angehörigen – mit dem Verein HPE Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter – und Betroffenen mit dem Verein Omnibus – Plattform von und für Menschen auf dem Weg zur seelischen Gesundung – ein Bestandteil im Psychiatriekonzept des Landes Vorarlberg. Die pro mente arbeitet seit vielen Jahren eng mit allen Systempartner*innen wie Kliniken, AMS, aks, IfS, Aquamühle, ,dafür’ und a-plus zusammen. Es gibt noch viel zu tun, auch das Corona-Virus hat die Situation der Bevölkerung und insbesondere jene von psychisch erkrankten Personen keinesfalls erleichtert. „Wir blicken in eine herausfordernde Zukunft, in der es gilt, in all der Dynamik unsere zentralen Werte, unser Engagement für die Sozialpsychiatrie und unsere Klientinnen und Klienten zu erhalten und weiterzuentwickeln“ so die pro mente Geschäftsführung. Mit Abstand, Musik von Bernd Konzett mit Orchester und Lunchpaketen von MO Catering wurde der Festakt gebührend gefeiert.

 

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