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3.400 Kilometer um zu helfen

Die Beteiligten am 6. Hilfsgütertransport mit Kindern und Jugendlichen
Die Beteiligten am 6. Hilfsgütertransport mit Kindern und Jugendlichen ©Quelle: Josef Oberhauser
6. BORG Werkstatt-Hilfsgütertransport nach Rumänien Götzis / Bukarest (ver) Im Jahre 1991 begann Pater Georg Sporschill mit seinen Bemühungen um rumänische Straßenkinder in Bukarest. 1994 wurde dann bei Aricesti die Farm der Kinder errichtet.
BORG-Werkstatt Hilfsgütertransport
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Aus diesen Anfängen entstanden dann die „Sozialprojekte Concordia“, die heute von Pater Markus Inama und Ulla Konrad geführt werden. Schon im Jahre 1994 waren Vertreter der BORG-Werkstatt Götzis unter Leitung von Jose Oberhauser vor Ort und von der im Bau befindlichen Kinderfarm so beeindruckt, dass man sich zur Übernahme einer Patenschaft für eines der neun Häuser entschloss. Diese Patenschaft des Hauses St. Iosif besteht bis zum heutigen Tag. Inzwischen sind die ersten Hausbewohner von damals zum Teil sogar in ihren erlernten Berufen tätig. „Ich hänge mit ganzem Herzen an diesem Kinder- und Jugendhilfsprojekt“, erzählt Josef Oberhauser, der vor wenigen Tagen mit seinem Team vom sechsten Hilfsgütertransport zurückgekehrt ist.

Zahlreiche Firmen und Privatpersonen an Hilfsaktion beteiligt

Josef Oberhauser bekam im Laufe des letzten Jahres wieder sehr viele Spenden für die Sozialprojekte Concordia. Der Gesamtwert der Transportgüter betrug diesmal über 100 000.- Euro. Diese wurden gesammelt, im Schuppen von Irene Hug und in der Halle von Werner Gisinger gelagert, sortiert und verpackt und schließlich zum 6. Hilfsgütertransport verladen. „Dass dieses Unternehmen erfolgreich abgeschlossen werden konnte, verdanken wir einer ganzen Reihe von ehrenamtlichen Helfern,“ bemerkt Oberhauser. Am Sonntag, dem zweiten Oktober startete ein großer Sattelzug, der in dankenswerter Weise von der Firma Bentele zur Verfügung gestellt wurde. Die Firma Loacker Recycling hatte auch dieses Mal wieder den Dieseltreibstoff für den Hilfsgütertransport gesponsert. Die Strecke führte von Götzis über Lindau, Nickelsdorf, Sibiu, Ploiesti bis zum Ziel: Aricesti-Rhativani. Nach einer insgesamt 26 Stunden langen Fahrt begann das Abladen der Hilfsgüter mit einer Gruppe Jugendlicher aus der Berufsschule der Sozialprojekte Concordia.

Große Freude in Rumänien

Das Team aus Vorarlberg wurde auf die Häuser verteilt und mit einem Abendessen gemein-sam mit den Kindern und Jugendlichen belohnt. Am nächsten Tag stand dann eine umfangreiche Besichtigungstour auf dem Programm. In Ploiesti wurde das Haus Christina und die Berufsschule besucht, dann ging die Fahrt nach Bukarest ins Sozialzentrum „Casa Lazar“, wo das Mittagessen vorbereitet war. Nach der Führung durch das Haus und der anschließenden Stadtrundfahrt ging die Reise wieder nach Ploiesti, wo die Tagestour mit einem kleinen Abstecher zu den Romas und dem Besuch im Haus Eva endete. Die Freude über die vielen nützlichen Hilfsgüter wie Rollstühle (Krankenpflegeverein), Hygiene-Set (Volksschule Levis), T-Shirts, Pullover, Fleece und Softshell Jacken, Sporttaschen, Regenjacken, Regenschirme, Badetücher (Arte Viva), Schulbänke und Sessel (Volksschule Bludenz Mitte), Elektroherde (Institut St. Josef), Toastkäse (Rupp AG), Regale, Bälle, u.v. mehr war sehr groß. „Die Lebenssituation vieler Menschen in Rumänien lässt sich nicht vergleichen mit jener bei uns in Österreich. Durch die Sozialprojekte Concordia bekommt das Leben von vielen benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine ganz reale, Mut machende und erfolgversprechende Perspektive. Die Freude und Dankbarkeit über unsere Hilfe ist jedes Mal sehr groß“, berichtet Jose Oberhauser. Mit Stolz weist er noch darauf hin, dass nach diesem Transport alle seiner Familienmitglieder mindestens einmal bei einem Hilfsgütertransport mit dabei waren. Für die Zukunft würde sich Oberhauser eine fixe Lagerhalle für die Hilfsgüter wünschen. Das würde sehr viel zusätzlichen Aufwand ersparen und die Vorbereitung eines Hilfsgütertransportes enorm erleichtern.

Statements

Claudia Amann, 40 Jahre, aus Koblach

 „Unsere Fahrt nach Rumänien hat bleibende Eindrücke hinterlassen. Wir konnten uns ein persönliches Bild vor Ort machen und einige der Einrichtungen besichtigen, in denen Kinder und Jugendliche betreut und begleitet werden. Was wir gesehen haben, ist einfach nur beeindruckend.“

 

Petra Oberhauser, 28 Jahre, aus Innsbruck

„Besonders beeindruckt hat mich der selbstlose Einsatz aller Helfer vor Ort und das durchdachte, ganzheitliche und zukunftsorientierte Konzept.“

 

Dr. Wilfried Müller, 67 Jahre, aus Götzis

 „Ich durfte den letzten Hilfstransport der BORG Werkstatt nach Rumänien begleiten und bin tief beeindruckt von den verschiedensten Sozialprojekten von CONCORDIA, die wir besichtigen konnten. Bewundernswert ist das Engagement Vieler für junge Menschen am Rande der Gesellschaft, auch für Roma’s. Ich bin überzeugt, dass alle Hilfsgüter mit großer Dankbarkeit entgegengenommen und vor allem auch gebraucht werden. Hilfe vor Ort ist wichtig, damit diese Menschen in ihrem Heimatland Existenz und somit Überlebenschancen haben.“

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