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24 Stunden einsatzbereit

Bei der Abschlussübung an der Mittelschule Rankweil waren zahlreiche Zaungäste gekommen, um die jungen Einsatzkräfte anzufeuern.
Bei der Abschlussübung an der Mittelschule Rankweil waren zahlreiche Zaungäste gekommen, um die jungen Einsatzkräfte anzufeuern. ©Emir T. Uysal
Nachwuchs der FW Rankweil, Meiningen und Zwischenwasser probten für Ernstfall.
Abschlussübung in Rankweil
Impressionen Tag 1
Impressionen Tag 2
Impressionen Tag 3

Rankweil, Meiningen, Zwischenwasser Am Wochenende war für zahlreiche Nachwuchs-Einsatzkräfte aus dem Vorderland volles Programm. Die Feuerwehren aus Rankweil, Meiningen und Zwischenwasser veranstalteten für ihre Jugend im Rahmen des Action-Wochenendes eine 24-Stunden-Übung. „Dabei wird nicht nur die Einsatzbereitschaft, sondern gezielt die Kameradschaft gefördert“, erklärt Daniel Lampert, Jugendleiter FW Rankweil. Die Szenarien: Schachtbergung, Personen unter Traktor eingeklemmt, Suchaktion in der Nacht, Brand im Steinbruch Keckeis oder Pkw in ein Bachbett gestürzt mit Ölverlust.

Gemeinsame Abschlussübung

Zum gebührenden Abschluss wurde am Sonntagnachmittag um 14.05 Uhr zur letzten Alarmierung mit der Jugend von Rotem Kreuz und Arbeiter Samariterbund Rankweil gerufen: „F4: Rankweil Mittelschule – Brandentwicklung im Lehrertrakt, Personen im Gebäude.“

Prompt fuhren die ersten Löschfahrzeuge zum Einsatzort und machten sich ein Bild vom Szenario. Die „verletzten“ Statisten waren zwischenzeitlich auf den Balkon geflüchtet und machten sich mit lautstarken Rufen bemerkbar. Vor dem Schulgebäude wurde zusätzlich ein Verkehrsunfall inszeniert: eine Person war eingeklemmt. Rund 70 Jugendliche waren dabei und bekämpften kontrolliert die Gefahren. Binnen einer Stunde waren alle Verletzten gerettet.

Unter die Zaungäste reihten sich auch Bezirksjugendreferent Martin Schregenberger und Altbürgermeister Hans Kohler. ETU

 

Umfrage: Was hat dir am besten gefallen?

Es hat alles echt gut funktioniert. Wir haben gelernt, dass die Zusammenarbeit sehr wichtig ist. Bei zwei Übungen haben wir mitgewirkt. Ich fand die Kanalbergung am interessantesten. Dort lernten wir, wie man die Patienten richtig übergibt.
Nicole Kerber, 14 Jahre, Rotkreuz Rankweil

Es wurde uns viel abverlangt. Und wir haben gut zusammengearbeitet. Der Brand im Steinbruch war der coolste Einsatz. Ich durfte einmal „Melder“ sein. Kraft und Ausdauer ist für uns Einsatzkräfte wichtig, die werde ich noch weiter trainieren.
Dominik Mayr, 11 Jahre, FW Rankweil

Das erste Mal hatte ich eine Atemschutzmaske an. Darunter ist es extrem heiß. Der richtige Umgang mit den Gerätschaften ist ein wichtiger Teil der Übungen. Beim simulierten Garagenbrand konnten wir zeigen, was in uns steckt. Es war ein großer Spaß für alle.
Natascha Biedermann, 14 Jahre, FW Meiningen

Es war wirklich alles voll cool. Am interessantesten war für mich der Einsatz vom Hebekissen bei einem Traktor. Durch die verschiedenen Übungen haben wir unsere Stärken und Schwächen erkannt. Jetzt können wir an uns arbeiten und uns verbessern.
Justin Nachbaur, 13 Jahre, FW Zwischenwasser

Wir haben gelernt, wie wichtig es es ist, miteinander zu arbeiten. Alles läuft Hand in Hand. Schwerpunkt für uns ist, wie man mit den Patienten richtig umgeht, wenn sie ohnmächtig werden. Die gemeinsamen Übungen haben dabei sehr viel Spaß gemacht.
Stefanie Schönherr, 13 Jahre, ASB Rankweil

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