21.000 Stunden für den Nächsten

Bgm. Dieter Egger, Dr. Gabriele Hartmann (Vize-Präs. RK Vlbg), Kdt.Thomas Maierhofer, OA Dr. Bernhard Schwärzler, Kassier Udo Rotter und Kdt-Stv. Michael Hartmann (v.r.).
Bgm. Dieter Egger, Dr. Gabriele Hartmann (Vize-Präs. RK Vlbg), Kdt.Thomas Maierhofer, OA Dr. Bernhard Schwärzler, Kassier Udo Rotter und Kdt-Stv. Michael Hartmann (v.r.). ©TF
Eindrucksvolle Bilanz der Hohenemser Rettungsabteilung über das vergangene Vereinsjahr.
Jahreshauptversammlung der Rettungsabteilung

Hohenems. Bevor am kommenden Samstag die neue Unterkunft der Rotkreuz-Abteilung offiziell eröffnet wird, ging am Freitag vergangener Woche im voll besetzten Pfarrsaal St. Karl die Jahreshauptversammlung der Rettungsabteilung über die Bühne.

Kommandant Thomas Maierhofer legte eine beeindruckende Bilanz über das vergangene Vereinsjahr vor und zeigte dabei auf, wie umfangreich die Arbeiten zur Erhaltung eines optimalen Dienstbetriebes sind. Und so waren die 92 Aktiven, fünf Hauptberuflichen und 14 Zivildiener 2018 voll ausgelastet. Bei 10.319 Rettungs- und Krankentransporten und 1.166 Notarzteinsätzen wurden insgesamt 12.720 Patienten transportiert. Von den ehrenamtlichen Mitarbeitern wurden dabei ca. 21.000 Stunden für die Allgemeinheit geleistet.

„Die ergibt einen Stundendurchschnitt von gesamt 256 Stunden oder 32 Tagen – gerechnet bei einem 8-Stunden-Tag – ehrenamtliche Zeit pro aktivem Mitarbeiter“, rechnete der Kommandant vor. Dabei sind hier die Stunden für Schulungen, Sitzungen, Ambulanzdienste, Blutspendeaktionen etc. noch gar nicht eingerechnet. Allein die 72 Ambulanzdienste, etwa bei den Heimspielen des SCR Altach oder des Football-Teams Blue Devils sowie bei Veranstaltungen im Tennis.Event.Center, schlugen mit 1.100 Stunden zu Buche.

Einen weiteren Anstieg auf 276.891 Kilometer verzeichnete man auch bei den Strecken die von den insgesamt sieben Fahrzeugen im Vorjahr zurückgelegt wurden. Schulungsreferent Michael Hartmann wies auf den hohen Ausbildungsstand der Emser Rotkreuz-Mitarbeiter hin, von denen 2018 sechs die Notfallsanitäterausbildung, zwei die für Notkompetenz Arzneimittel und drei den Zugskommandantenkurs absolvierten.

Rund 26.000 Einsätze haben die Notärzte in den 28 Jahren ihrer Mitarbeit in Hohenems geleistet, 1166 waren es im Vorjahr. Diese hätten sich auf hohem Niveau eingependelt, erklärte der systemverantwortliche Notarzt OA Dr. Bernhard Schwärzler, der sich ein neues Ultraschallgerät fürs Notarzteinsatzfahrzeug wünschte. Ein solches versprach Bürgermeister Dieter Egger, der u.a. die hervorragende Jugendarbeit lobte und sich auf des neue Rettungsheim freute.

Ehrungen und Auszeichnungen

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Hohenemser Rettungsabteilung wurden auch verdienstvolle Mitarbeiter geehrt und ausgezeichnet. So erhielten Lukas Ziesig das Dienstjahreabzeichen in Bronze für zehn Jahre und Erwin Ender sowie Markus Fleisch dasselbe in Gold für 20 Jahre Dienst beim Roten Kreuz. Für besondere Dienste gab es für Lena Amann, Johannes Bertsch, Sebastian Bösch, Stefan Büchele, Rene´ Burtscher, Benjamin Mößlang und Ramona Sohm die Verdienstmedaille in Bronze und für Christoph Winder sowie Stefan Rohner die in Silber. Dominik Braun, Julia Loacker-Schöch, Clemens Linder und Montana Rüdisser durften sich über die Fahrtenspange in Bronze für je 1.000 Ausrückungen freuen.

Ihnen allen dankten Bürgermeister Dieter Egger und Vizebürgermeister Bernhard Amann sowie die Stadträte Angelika Benzer, Arno Gächter, Markus Klien und Gerhard Stoppel sowie die Vizepräsidentin des Vorarlberger Roten Kreuzes Dr. Gabriele Hartmann für ihre ehrenamtliche Tätigkeit.

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