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2008 und der Kick auf der Seebühne

Bregenz - "Bin gleich wieder da", sagt Anton Wabnig. Auf dem kleinen Stapler hat er Holzbretter geladen und fährt damit von der Festspielbühne hinters Festspielhaus, um seine Fracht dort abzuladen.

Der 41-jährige Höchster ist Teil jener Truppe, die das ZDF-EM-Studio abmontiert und die Seebühne wieder jenem Zwecke zuführt, der ihr ursprünglicher ist – als Schauplatz des Spiels auf dem See. „Heute“, weiß Wabnig, „fangen sie schon wieder mit den Proben an. Dann sind wir zwar noch nicht fertig, aber zum Proben reichts“, erklärt der Bühnentechniker

Kreativität

Mit Seebühnen für die Festspiele kannte sich der langjährige Mitarbeiter ja aus, mit EM-Studios für eine Fernsehanstalt bis vor Kurzem nicht. „Das war schon etwas anderes. „Die wollen andere Dinge. Abgesehen davon, unterstützten wir die ZDF-Crew nur, waren nicht so selbstständig tätig wie normal.“ Und so mussten Wabnig und Co. zum Beispiel das ans Ufer getriebene Schwemmholz entfernen. „Weil das für die Hintergrundaufnahmen kein gutes Bild gegeben hätte.“ Wabnig kennt sich aus auf der Bühne. Seit einigen Jahren ist er jeden Sommer hier, weiß wie das funktioniert mit der Bühne. Wann was wie zu tun ist. Und versichert, „dass dies eine Arbeit ist, die sehr viel Kreativität erfordert. Auch wenn mans vielleicht nicht glaubt

Priorität Arbeit

Natürlich kommen Wabnig und Kollegen gelegentlich auch den Stars nahe. „Obwohl man sich nicht erwarten sollte, dass die mit dir etwas zu tun haben wollen. Du musst dich schließlich auf deine Arbeit konzentrieren. Und nicht darauf, Berühmtheiten nachzusteigen, um irgend etwas von ihnen zu erhaschen“, bringt es Wabnig auf den Punkt. Klar komme es zu natürlichen Kontakten. „Zum Beispiel wenn du jemanden auf dem Boot transportierst.“ Ob er so mit Daniel Craig einmal ins Gespräch kam, kann er dennoch nicht sagen. „Denn vielleicht war es ein Double. Ich weiß das wirklich nicht genau

Besonderes Jahr

Wabnig mag seine Arbeit. Die zwar hart ist, aber trotz der Routine immer etwas Besonderes. „Bühnenbilder wechseln ja, so auch die Anforderungen an uns Bühnentechniker. Da sind gute Ideen für praktische Lösungen sehr oft gefragt. Die Herausforderungen gehen nie aus“, erzählt der Höchster. Flexibilität ist bei ihm ganz besonders gefragt. Im Sommer arbeitet er auf der Seebühne, im Herbst bei Doppelmayer als Liftmonteur. Wobei die Seebühne heuer für ihn und die Kollegen den ultimativen Kick versprühte. James Bond, ZDF-EM-Studio und jetzt wieder Oper – abwechslungsreicher gehts nicht. Für Anton aus Vorarlberg genau das Richtige.

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