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20.000 Tonnen Sperrmüll

20.000 Tonnen Sperrmüll, 3.000 kaputte Kühlgeräte und Entsorgungskosten von zwei bis drei Mill. Euro. Das ist die vorläufige Bilanz der Abfallverbände.

Diese vorläufige Bilanz hinsichtlich Müllentsorgung nach dem verheerenden Hochwasser an der Donau und am Kamp zieht der Sprecher der NÖ Abfallverbände, Alfred Weidlich. Nicht nur die finanziellen Belastungen seien gewaltig.

Weidlich verweist auch darauf, dass – laut einer Umfrage zu erwartende – 20.000 Tonnen Sperrmüll ein Drittel des normalen Jahresaufkommens für ganz Niederösterreich seien. Kühlschränke, -geräte und Gefriertruhen, die auf Grund der Umweltschutzbestimmungen einer eigenen Entsorgung zugeführt werden müssen, seien getrennt zu sammeln. Aneinander gereiht ergebe die Menge von 3.000 Stück eine Strecke von zwei Kilometern.

Enorm seien auch die anfallenden Transport- und Abfuhrkosten, so Weidlich. Hier sei man noch auf Schätzungen angewiesen. Die Abfallverbände würden auf Grund einer ersten Umfrage mit Kosten von mehr als zwei Mill. Euro rechnen. Darüber hinaus müssten auch die weggeschwemmten Mülltonnen und -container den Haushalten so rasch wie möglich wieder zur Verfügung gestellt werden.

„Wir bemühen uns, für die betroffenen Verbände eine Milderung der finanziellen Auswirkungen durch Förderungen des Landes Niederösterreich, Sondertarife bei der NÖ Umweltschutzanstalt für die Deponierung und Kostenbeiträge des Umweltforum Haushalt (UFH) für die Entsorgung der Kühlgeräte zu erreichen. Sehr erfreulich ist die seitens des Österreichischen Gemeindebundes initiierte Befreiung der abzulagernden Abfälle vom Altlastensanierungsbeitrag. Dies bedeutet für die NÖ Abfallverbände eine Kostenermäßigung von etwa 872.000 Euro“, so Weidlich.

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