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20.000 Spieler in 74 Vereinen absolvieren 4500 Bewerbsspiele

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Ehrengast ÖFB-Präsident Leo Windtner gab dem heimischen Fußball viel Lob und Wertschätzung
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60. ordenliche Jahreshauptversammlung des Vorarlberger Fußballverbandes brachte keine Neuerung in der 1b-Reform, Ehrungen, finanzieller Überschuss und Wertschätzung von ÖFB Präsident Leo Windtner gegenüber dem VFV

Im Eilzugstempo von nur zwei Stunden ging die 60. Ordentliche Hauptversammlung des heimischen Fußballverbandes im Spielcasino Bregenz mit vielen Ehrengästen, Vereinsfunktionären und dem Verbandsvorstand über die Bühne. Das Wichtigste auf sportlicher Ebene war die Abstimmung über das 1b-Reformmodell. Mit 40:22 haben sich die Ländleklubs mit einem klaren Votum für die Beibehaltung der bisherigen 1b-Reform ausgesprochen. „Ich bin froh über die Abstimmung, jeder Klub sieht es sportlich aus anderer Sicht. Jetzt ist aber für die nächsten Jahre Klarheit geschaffen worden“, sagt VFV-Langzeitpräsident Dr. Horst Lumper. In seine schon fünfte Amtsperiode geht der Bregenzer Rechtsanwalt als „Boss“ des heimischen Fußballverbandes. „Werden den Vorarlberger Fußball in eurem Sinne weiterbringen und die Weiterentwicklung des kleinsten Verbandes in Österreich steht absolut im Vordergrund“, fügte Lumper abschließend hinzu. Fünfzehn Verbands- und Vereinsfunktionäre wurden in einem gebührenden Rahmen für ihre verdienstvolle Tätigkeiten der letzten Jahrzehnte ausgezeichnet. Günther Rüscher, Peter Schneider, Franz Walter und DSV-Präse Herbert Lenz erhielten die goldene Verbandsnadel überreicht. Die Gewinn- und Verlustrechnung der letzten vier Jahre von 2016 bis 2019 vom VFV brachte einen Überschuss von 52.186,79 Euro. Erstmals in den zehn Jahrzehnten gab es 2019 ein Minus von rund 29.000 Euro. Allerdings ergab sich der Verlust, dadurch weil die neue Homepage des VFV und sonstige Neuerungen im Social Media Bereich doch erhebliche Ausgaben mit sich brachten. „Das Land Vorarlberg ist stolz auf den Vorarlberger Fußball auf seine großartigen Erfolge und breites Engagement in Zusammenarbeit aller Ländlevereine“, bedankte sich Neo-Sport Landesrätin Martina Rüscher. Besonders das neue landesweite Projekt „Mädchen an den Ball“ ist für das Land Vorarlberg von großer Bedeutung und davon verspricht man sich noch erhebliche positive Signale.

20.000 Spieler in 74 Vereinen und 4500 Spiele

Lob für den Vorarlberger Fußballverband, aber auch für die drei heimischen Topklubs SCR Altach, Austria Lustenau und FC Dornbirn sowie die unterklassigen Vereine gab es von ÖFB Präsident Leo Windtner. Der 69-jährige Oberösterreicher meinte: „Das Ländle ist ein Aktivposten im ÖFB. In Vorarlberg rollt der Fußball wirklich rund. In Vorarlberg werden die Voraussetzungen geschaffen, auf dem der Fußball vom ÖFB wächst und gedeiht. Der ÖFB hat eine hohe Wertschätzung aller in Vorarlberg die zum großen Gelingen beitragen. Vorarlberg setzt große Akzente in der Talenteförderung in der Akademie Mehrerau, insbesondere nun im Frauenfußball. Altach ist eine fixe Größe in der Bundesliga und hat sich dort etabliert. Austria Lustenau schafft zum zweiten Mal das Cupfinale (Die Lustenauer brauchen sich nicht entschuldigen das sie so gut spielen) und FC Dornbirn ist drauf und dran in der 2. Liga wieder Fuß zu fassen. Es wird eine eczellente Zusammenarbeit zwischen dem ÖFB und VFV seit vielen Jahrzehnten gemacht.“ Windtner sprach von imposanten Zahlen im Ländle-Fußball: In den 74 Vereinen sind rund 20.000 Spieler gemeldet und 4500 Bewerbsspiele pro Saison, das spricht eine deutliche Sprache von Kontinuität und Professionallität. Das freute natürlich auch die Vertreter von SCR Altach mit Präsident Peter Pfanner und Geschäftsführer Christoph Längle, Austria Lustenau Vorstandsmitglied Stephan Muxel und FC Dornbirn Geschäftsführer Andreas Genser. Das 100-Jahr-Jubiläum des Vorarlberger Fußballverbandes wird am 4. Juli im Bregenzer Festspielhaus mit einem großen Festabend und einem tollen Programm so richtig gefeiert.

FUSSBALL

Neugewählter Verbandsvorstand für die nächsten vier Jahre

Präsidium

Präsident: Dr. Horst Lumper

Vizepräsidenten: Joachim Xander (Sport), Peter Schneider (Spielbetrieb), Roland Simoner (Organisation)

Regionsobmänner Kampfmannschaften

Regionsobmann Oberes Rheintal: Dr. Hubert Hämmerle (neu)

Regionsobmann Unteres Rheintal: Wolfgang Mayr (neu)

Regionsobmann Bregenzerwald: Franz Michael Metzler (neu)

Regionsobmann Walgau/Klostertal/Montafon: Joachim Ganahl

Weitere Vorstandsmitglieder

Obmann STRUMA: Hans Bertsch

Obmann Schiedsrichter Kollegium: Mag. Nikolaus Baumann

Frauenreferentin: Jessica Thies

Referent für Mädchen- und Frauenligen: Michael Fichtner (neu)

Regionsobmänner Nachwuchs

Regionsobmann Oberes Rheintal: Simon Reis

Regionsobmann Unteres Rheintal: Franz Walter

Regionsobmann Bregenzerwald: Herbert Natter

Regionsobmann Walgau/Klostertal/Montafon: Florian Seher

Straf, Melde- und Kontrollausschuss

Obmann: Hans Bertsch

Beisitzer: Alfred Loibner, Frank Telian, Günther Rüscher, Bruno Nicolussi, Roland Simner, Hannes Bodenlenz (neu), Manfred Hillberger (neu)

Rechnungsprüfer

Hans Begle, Hannes Kremmel, Mario Marte (neu)

Ehrungen

VFV-Ehrenmitglied: Dr. Kurt Hollenstein, Josef Lampert

VFV Verbandsehrennadel in Gold: Günther Rüscher, Peter Schneider, Franz Walter

VFV Verbandsnadel in Gold: Herbert Lenz

VFV Verbandsehrennadel in Silber: Mag. Nikolaus Baumann, Hans Bertsch, Peter Nussbaumer, Günther Rauch, Peter Scheider, Mag. Wolfgang Schwarz

ÖFB Ehrenzeichen in Silber: Dr: Horst Lumper, Peter Schneider, Markus Gutschi

Gewinn- und Verlustrechnung 2016-2019

2016: Einnahmen: 1.293.479,49; Ausgaben: 1.291.583,31; Überschuss: 1.896,18 Euro

2017: Einnahmen: 1.358.200,70; Ausgaben: 1.284.929,11; Überschuss: 73.271,59 Euro

2018: Einnahmen: 1.500.678,82; Ausgaben: 1.494.414,12; Überschuss: 6.264,70 Euro

2019: Einnahmen: 1.568.040,60; Ausgaben: 1.597.286,28; Minus: 29.245,68 EuroÜberschuss per 1.1.2020: 52.186,79 Euro

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